Eines meiner Hobbys ist Sporttauchen und ich möchte hier einen kurzen Einblick dazu geben. Ich bin zertifierte Taucherin nach CMAS und PADI. Hier stelle ich die Taucherzeichensprache und -ausrüstung, Fischbestimmung sowie einige Indoor-Tauchcentren und die Tauchausbildungen von PADI, CMAS und SSI vor.

             Unterwasserfoto von mir                

Beim Sporttauchen (Gerätetauchen als Freizeitbeschäftigung), atmet man Luft aus einem Atemregler, der an eine Tauchflasche angeschlossen ist. Man lernt so die Unterwasserwelt kennen. Das Buddy-System (Tauchgänge müssen immer mit einem Tauchpartner, dem „Buddy“, durchgeführen werden) bringt es mit sich, dass Sporttauchen als Partnersport betrieben wird.

Anders sieht es beim Freitauchen, oder auch dem Apnoe Tauchen aus. Beim Abnoe Tauchen benutzt man keine Geräte wie beim Sporttauchen, die Atemluft liefern, sondern hält beim Freitauchen den Atem an.

Tauchausrüstung


Grundausrüstung (ABC-Ausrüstung):

  • Tauchmaske (bzw. Druckausgleichsmaske)
  • Schnorchel (am Besten mit Ausblasventil und Spritzschutz)
  • Tauchflossen (beim Gerätetauchen vorzugsweise Geräteflossen mit Füßlingen)

Gerätetauchausrüstung:
Drucklufttauchgerät (SCUBA für "Self Contaned Underwater Breathing Apparatus")

  • Druckflasche mit komprimierter Luft
  • 1te Stufe mit DIN-Ventil (meist nur in Europa) oder INT-Ventil
  • 2te Stufe: Lungenautomat/Atemregler (zur Reduzierung des Flaschendrucks)
  • Reserveatemregler/Oktopus (u.a. auch für den Buddy)
  • BCD/Tarierweste/Jacket (zur Regulierung des Auftriebs)
  • Inflatorschaluch (zum Aufblasen und Ablassen des Jacket)
  • Finimeter (Ablesen des verbleibenden Flaschendrucks)

Die Flasche wird an die Rückenplatte des Jacket befestigt. Beim Tauchen im kalten Wasser (unter 10 °C) dürfen nur kältebeständige Systeme nach EN 250 verwendet werden und es ist außerdem eine zweite separaten ersten Stufen zu empfehlen.

Ebenfalls zur Ausrüstung gehören ein Tauchanzug zum Kälteschutz und Bleigewichte am Gurt/Schnalle um den Auftrieb des Tauchers und der Tauchausrüstung zu kompensieren.

Schließlich gehört zum Gerätetauchen noch ein Tiefenmesser mit Tauchtiefenanzeige und eine Dekompressionstabelle oder ein Tauchcomputer.

Sonstige Ausrüstungsgegenstände:

  • wasser- und druckfester Tauchkompasss  (zur Navigation)
  • rostfreies Tauchmesser (für Notlagen z. B. Netze)
  • Taucherlampe (z.B. zum Nacht-/Höhlen und Wracktauchen)
  • Signalgeräte für die Oberfläche
  • Signal- und Kommunikationsgeräte für die Anwendung unter Wasser
  • Tauchseil
  • Taucherflagge
  • Taucherlogbuch

Spezialausrüstungsgegenstände:

  • Monoflosse
  • Harpune (in vielen Gebieten verboten)
  • Kreislauftauchgerät
  • Vollgesichtsmaske
  • Helmtauchgerät
  • Panzertauchanzug

Fischbestimmung (Meer):

Giftige Tiere:
Blaupunktrochen (Taeniura lymma) Rotfeuerfisch (Pterois miles) Steinfisch (Synanceiidae) Weißflecken-Kugelfisch (Arothron hispidus)

 

Andere Unterwassertiere:

Sparren-Falterfisch (Chaetodon trifascialis) Dunkler Ruderbarsch (Kyphosus) Schnapper (Lutjanidae) Halfterfisch (Zanclus cornutus) Maskenfalterfisch (Chaetodon semilarvatus) Rotmeer-Anemonenfisch (Amphiprion bicinctus) Imperator-Kaiserfisch (Pomacanthus imperator) Kugelkopf-Papageifisch (Chlorudus sordidus) Echte Karettschildkröte (Eretmochelys imbricata) Bogenstirn-Zitterrochen (Torpedo panthera)

Indoortauchen in Deutschland und Belgien

Diver’s Indoor Tauchsportzentrum Aufkirchen bei München

Früher war das Divers eine Sauerkrautfabrik. Das Divers hat 8 Becken.

Anschrift:
Diver's Indoor Tauchzentrum, Dorfstraße 15 a, 85445 Aufkirchen (Nähe Erding/Flughafen)

www.indoor-tauchen.de

Ausstattung:
- Beckentiefe: 5m
- Wassertemperatur: ca. 26 Grad

monte mare – Indoor Tauchsportzentrum

Hier gibt es Unterwasservulkanen, Trainingsebenen, Röhrensystemen und eine Grottenlandschaft

Anschrift:
monte mare Rheinbach Freizeitbad GmbH & Co. KG, Münstereifeler Straße 69, 53359 Rheinbach

www.monte-mare.de

Ausstattung:
- Beckentiefe: 10m
- Wassertemperatur: ca. 28 Grad

Dive4Life

Es wurde im August 2009 eröffnet und fasst über 3 Millionen Liter Wasser.

Anschrift:
Dive4Life, Zeithstr. 110, 53721 Siegburg

dive4life.de

Ausstattung:
- Beckentiefe: 20m
(Durchmesser: m)
- Wassertemperatur: ca. 26 Grad

Gasometer Duisburg

Sichtweiten von bis zu 25 Metern und aufgrund seiner Beschaffenheit ist der Gasometer als Pool sowie als Freiwasser anerkannt. Ein Schiffwrack, eine Karosse und ein Flugzeug, die man unterwasser sehen kann.

Anschrift:
TauchRevier Gasometer, Emscherstr. 71, 47137 Duisburg

www.tauchrevier-gasometer.de

Ausstattung:
- Beckentiefe: 13m (Durchmesser: 45m)
- Wassertemperatur: Jahreszeitabhängig (Winter: ca. 7 Grad; Sommer: ca. 26 Grad)

Nemo 33 in Brüssel (Belgien)

Das tiefste Tauchsportzentrum der Welt mit Kanal und Höhlen; verschiedene Wassertiefen.

Anschrift:
nemo 33, rue de Stalle straat 333 (Rond-point des Menhirs), 1180 Uccle-Ukkel (Brüssel) - Belgien
www.nemo33.com

Ausstattung: (laut meinem Tauchcomputer)
- Beckentiefe: 34,1 m
- Wassertemperatur: 32 Grad

Taucherzeichensprache


PADI (Professional Association of Diving Instructors)

PADI ist ein im Jahr 1966 von John Cronin und Ralph Erikson gegründetes amerikanisches Wirtschaftsunternehmen, das weltweit Tauchausbildungen anbietet. Mit rund 5.300 Tauchbasen und 130.000 Mitgliedern in 183 Ländern ist PADI die größte kommerzielle Tauchausbildungsorganisation. Die Tauchausbildungen sind weltweit standardisiert und werden anerkannt. 


PADI OWD (Open Water Diver)

Theorie
Der Theorieunterricht erfolgt zum Teil per Selbststudium des Schülermanuals. Dazu kommen Theoriepräsentationen des Instructors mit Hilfe von Dias, Computeranimationen und Videos.

Praxis
Der Schwerpunkt des Open Water Diver-Kurses liegt in der Praxis: Die ersten Lektionen finden im Flachwasser statt (Schwimmbad-Ausbildung bzw. begrenztes Freiwasser). Daran schließen sich mindestens vier Freiwassertauchgänge an, bei denen das Gelernte unter Beweis gestellt werden soll. Jede Übung wird so oft wiederholt, bis sie beherrscht wird. Erst dann erfolgt der jeweils nächste Lernschritt.

Schwimmbad-Ausbildung (Begrenztes Freiwasser)

Modul 1

1. Korrekte Montage und Demontage des Lungenautomaten an die Pressluftflasche.
2. Maske, Flossen, Schnorchel, Tarierhilfe, Tauchgerät und Bleigurt korrekt vorbereiten, anziehen und einstellen.
3. An der Oberfläche in flachem Wasser und in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, Tarierhilfe von Mund etwa halbvoll aufblasen und wieder völlig entleeren.
4. Die richtige Atemtechnik beim Gerätetauchen demonstrieren: normal atmen (ein - aus - Pause), niemals die Luft anhalten.
5. Unter Wasser den "verlorenen" Lungenautomaten, der sich hinter der Schulter befindet, wiedererlangen.
6. Den Lungenautomaten unter Wasser ausblasen, durch Ausatmen und durch Betätigen der Luftdusche.
7. Die teilweise geflutete Maske unter Wasser ausblasen.
8. Unter Wasser mit Tauchausrüstung schwimmen und dabei Richtung und Tiefe unter Kontrolle halten. Einen Ab- und Aufstieg unter Anwendung der 5-Punkte-Methode demonstrieren.

Die 5-Punkte-Methode beim Abstieg:
1. Gegenseitiges Signalisieren der Buddys, dass man zum Abtauchen bereit ist.
2. Orientierung an einem Gegenstand an der Oberfläche als Bezugspunkt.
3.Schnorchel aus dem Mund nehmen und ersetzen durch Lungenautomaten, dabei Gesicht unter Wasser. Lungenautomaten vor dem ersten Atemzug ausblasen.
4. Zeit zu Beginn des Abstiegs festhalten.
5. Langsam Luft aus der Tarierhilfe lassen und ausatmen, um einen Abstieg mit den Füßen voran einzuleiten. Sofort nach Verlassen der Oberfläche Druckausgleich durchführen und regelmäßig, etwa jeden Meter, wiederholen. Immer Kontrolle über den Abstieg behalten, so dass er jederzeit gestoppt werden oder in einen Aufstieg umgeleitet werden kann. Mit den Füßen voran abtauchen, so dass man sich nötigenfalls durch Flossenschläge wieder nach oben bringen kann.

Die 5-Punkte-Methode beim Aufstieg:
1. Gegenseitiges Signalisieren der Buddys, dass man zum Auftauchen bereit ist.
2. Zeit zu Beginn des Aufstiegs festhalten.
3. Eine Hand zum Schutz über den Kopf, die andere am Luftablassventil der Tarierhilfe zur Kontrolle der Tarierung.
4. Nach oben schauen und sich während des Aufstiegs langsam drehen.
5. Aufstiegsgeschwindigkeit von maximal 18 m/min beachten, dabei ganz normal weiteratmen. An der Oberfläche Tarierhilfe aufblasen, damit man ohne Anstrengung treiben kann.
9. Außerhalb des Wassers die korrekte Demontage, Pflege und Wartung der Tauchausrüstung demonstrieren.

Modul 2

1. Den PADI-Sicherheitsdrill (= Kontrolle von Tarierhilfe, Bleigurt, allen Schnallen und Verschlüssen, Luftversorgung inkl. alternativer Luftversorgung, Flasche etc.; Gesamtinspektion mit Blick auf herumhängende Bebänderung, fehlende Ausrüstungsteile etc.; abschließendes Okay vor dem TG zur Kontrolle der Ausrüstung) durchführen.
2. Angemessene Einstiege in tiefes Wasser demonstrieren, z.B. Sprung vorwärts, Rolle rückwärts.
3. Den Schnorchel ausblasen und weiteratmen, ohne das Gesicht aus dem Wasser zu nehmen.
4. An der Oberfläche mehrere Male vom Schnorchel zum Lungenautomaten und zurück wechseln, ohne das Gesicht aus dem Wasser zu nehmen.
5. Komplett ausgerüstet mit Gerät mindestens 50m an der Oberfläche schwimmen und dabei aus dem Schnorchel atmen.
6. Unter Wasser Maske ganz abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen.
7. Unter Wasser stationär mindestens eine Minute ohne Maske atmen.
8. Durch Probieren die persönlich richtige Bleimenge bestimmen: Bei entleerter Tarierhilfe soll die Tarierung an der Oberfläche neutral sein.
9. Die Technik zum Lösen eines Krampfes demonstrieren.
10. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, einen ermüdeten Taucher 25m schleppen oder schieben.
11. Aus Wasser, das zum Stehen zu tief ist, einen Ausstieg durchführen: zuerst Bleigurt, dann Tauchgerät und Flossen, falls notwendig, ablegen und dann herausklettern. Der Partner darf dabei helfen.

Modul 3

1. Unter Wasser mindestens 15 m ohne Maske schwimmen.
2. Unter Wasser ohne Hilfen neutrale Tarierung herstellen, indem man auf den Flossenspitzen "balanciert" ("pivoting"). Die Tarierhilfe wird dabei einmal mit dem Mund und einmal mit dem Inflator aufgeblasen.
3. Die alternative Luftversorgung des Buddys lokalisieren, sichern und daraus eine Minute atmen, einmal stationär, einmal schwimmend.
4. Aus einem abblasendem Lungenautomaten mindestens 30 Sekunden auf effektive Weise atmen.
5. Einen kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg simulieren, indem man zuerst horizontal und dann diagonal zur Wasseroberfläche schwimmt und dabei kontinuierlich ausatmet.

Modul 4

1. Anwendung einer angemessenen Hyperventilation beim Schnorcheltauchen.
2. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, aus der Schwimmlage Kopf voraus abtauchen, ohne die Arme zu benutzen und übermäßig zu spritzen.
3. Beim Auftauchen den Schnorchel ausblasen.
4. Mittels Tarierhilfe so austarieren, dass man mindestens 30 Sekunden bewegungslos im Wasser schwebt, ohne mit den Flossen zu schlagen und mit den Armen zu rudern.
5. Mit Buddy aus einer einzigen Luftquelle die Wechselatmung einmal als Luftspender und einmal als Luftempfänger durchführen, dabei mind. 15 m unter Wasser zurücklegen.

Modul 5

1. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, an der Oberfläche das Tauchgerät und den Bleigurt mit minimaler Hilfe ablegen, wieder anlegen, anpassen und sichern.
2. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, am Grund das Tauchgerät und den Bleigurt mit minimaler Hilfe ablegen, wieder anlegen, anpassen und sichern.
3. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, richtig auf das Zu-Ende-Gehen der Luft reagieren, indem man das Handzeichen "Habe keine Luft" gibt.

Freiwasser
bei jedem Tauchgang:
• Vorbesprechung
• Vorbereiten der Ausrüstung
• Anlegen der Ausrüstung
• Sicherheitsdrill zur Kontrolle der Ausrüstung
• Einstieg
• Tauchgang
• Gebrauch einer alternativen Luftversorgung stationär
• Spaßtauchgang
• Normaler Aufstieg
• Ausstieg
• Nachbesprechung
• Demonstration der richtigen Pflege und Wartung der Ausrüstung (ab 3ten Tauchgang)
• Demonstration der Verwendung von Tauchtabellen und korrekte Logbucheintragung (ab 3ten Tauchgang)


Tauchgang 1
• Kontrollierter Abstieg an Seil oder schräg abfallendem Ufer
• Tarierungskontrolle: Balancieren auf den Flossenspitzen
• "Verlorenen" Lungenautomaten wiedererlangen und ausblasen
• Teilweise geflutete Maske ausblasen

Tauchgang 2
• Krampf lösen bei sich und Partner
• Ermüdeten Taucher 25m schleppen oder schieben
• Freier Abstieg am Seil als visuelle Referenz auf 6–9 m Tiefe
• Tarierungskontrolle: Balancieren auf den Flossenspitzen (Tarierhilfe mit Mund aufblasen)
• Maske total fluten und ausblasen
• Kontrollierter, schwimmender Notausstieg aus 6–9 m Tiefe

Tauchgang 3
• 50m an der Oberfläche mit einem Kompass einen Geradeauskurs schwimmen
• Wechsel vom Schnorchel auf den Lungenautomaten
• Freier Abstieg auf 6–9m Tiefe ohne Referenz
• Tarierungskontrolle: neutrale Tarierung über Grund
• Maske total fluten und ausblasen
• Wechselatmung stationär
• Aufstieg unter Wechselatmung aus 6–9m Tiefe
• Ablegen und Wiederanlegen des Tauchgeräts sowie des Bleigurtes an der Oberfläche

Tauchgang 4
• freier Abstieg auf eine Tiefe von max. 18 m
• Unter-Wasser-Navigation mit dem Kompass
• Maske abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen
• Neutrale Tarierung – Schweben


ABC-Tauchgang (optional)
• Anlegen der ABC-Ausrüstung
• Schwimmen an der Oberfläche
• Abtauchen von der Oberfläche und Schwimmen unter Wasser (einer oben, einer unten)
• Schnorchel ausblasen

PADI Advanced Open Water Diver

Diese Ausbildung baut auf dem klassischen Einsteigerkurs, dem Padi Open Water Diver auf. Du lernst zusätzliche Fertigkeiten und Erfahrungen, wobei dafür praxisnahe Tauchgänge in verschiedenen Spezialgebieten wie z.B. Wracktauchen, Nachttauchen oder Tieftauchen auf dem Programm stehen. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieses Kurses stehen dir die Türen zu vielen weiteren.

Kursvoraussetzungen
mindestens 10 Jahre und Open Water Diver bzw. ein äquivalentes Brevet

Kursinhalt
2 Pflichttauchgänge (Tieftauchen und Unterwasser Navigation)
3 Tauchgänge freier Wahl

PADI Rescue Diver

Basierend auf Deinen bisher erworbenen Fähigkeiten geht es nun darum, allfällig auftretende Problemsituationen in den Griff zu bekommen. Richtiges Reagieren in der Unterwasserwelt ist entscheidend. Genau deshalb fällt diesem Kurs höchste Priorität zu.

Der
Padi Rescue Diver Kurs bereitet dich darauf vor, kleinere und auch gravierendere Tauchnotfälle zu vermeiden und, falls erforderlich, mithilfe verschiedener Techniken zu managen. Was Du dabei erlernst , wird Deine Fähigkeiten und Dein Selbstvertrauen als Taucher erweitern und Dich auf die nächsten Schritte zum Padi Master Scuba Diver und zum Padi Divemaster vorbereiten. Die meisten brevetierten Padi Rescue Diver betrachten im Rückblick ihr Rettungstraining als ein Programm, das sie enorm herausgefordert und auch manchmal stark beansprucht hat, das sie aber zugleich auch am meisten belohnt hat. Das Thema ist zwar ernst, aber das Training macht Spass.

Es gibt mehrere Gründe um ein
Padi - Rescue - Taucher werden zu wollen. Diese Ausbildung erweitert Deine Tauchkenntnisse, erhöht Deine Tauchfertigkeiten und lässt Dich die Tauchumgebung bewusster erleben. Der wichtigste Grund aber ist sicherlich die Fertigkeiten zu erlernen, Leben zu retten, die Sicherheit beim Tauchen zu erhöhen und das Wissen, richtig auf Notfälle oder Beinahe - Notfälle zu reagieren.

Kursvoraussetzung

Advanced Open Water Diver bzw. ein äquivalentes Brevet
Emergency First Response Brevet oder äquivalente Ausbildung in Erste Hilfe + HLW

Kursdauer
Theorielektionen mit Abschlußprüfung
10 Rescue Traingslektionen
Rescue Szenarien 1bis 4

Kursinhalt

  • Grundkenntnisse in Selbstrettung und Stressbewältigung
  • Notfallmanagment
  • Erste Hilfe bei Tauchkrankheiten
  • Notlageerkennung
  • Überlegungen zur Ausrüstung

PADI Dekompressionstabelle RDP (Recreational Dive Planner)

CMAS (Confédération Mondiale Activités Subaquatiques)

Die CMAS ist ein internationaler Tauchsportverband. Sie ist die internationale Dachorganisation der taucherausbildenden Vereine. Die CMAS ist auch die Dachorganisation der Sportarten, die vom Tauchen weitergeleitet sind. Sie wurde am 10. Januar 1959 in Monaco gegründet, hat aber ihren Sitz in Rom. In Deutschland wird die CMAS weitestgehend durch den Verband Deutscher Sporttaucher (VEST) vertreten.


CMAS* (Bronze)

Kursziel

Nach Abschluss des Kurses soll der T er an Tauchgängen, die von einem erfahrenen Taucher, geführt werden, sicher teilnehmen können.

Voraussetzungen

Mindestalter: 14 Jahre; bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich

Sonstiges: · Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung nach den Richtlinien der CMAS Germany

Sonderregelungen:
· Pro Tag dürfen nicht mehr als 3 Übungstauchgänge (Übungen mit Gerät) durchgeführt werden
· Bei Vorlage des CMAS Grundtauchschein entfallen der theoretische Teil und die gesamten Übungen ohne Gerät
· Bei Vorlage eines CMAS-Apnoe-Tauchsportabzeichens entfallen die äquivalenten Übungen ohne Gerät

Ausbilderqualifikation Ausbilder: CMAS Germany-Tauchlehre

Theoretischer Teil

Unterrichtseinheiten: 6

Lehrinhalte: Grundlagen für das Sporttauchen mit und ohne Gerät

Prüfungsinhalte: Beantwortung eines vom Ausbilder vorgelegten CMAS Germany-Fragebogens zu den vermittelten Lehrinhalten. Dauer der schriftlichen Prüfung und die Bestimmungen über das Bestehen der theoretischen Prüfung sind auf dem Fragebogen angegeben

Praktischer Teil

Übungen (mit ABC-Ausrüstung):

· 30 Sekunden Zeittauchen unter stetiger Ortsveränderung (von etwa 10 Meter)
· 25 Meter Streckentauchen oder 20 Meter Streckentauchen mit Neoprenjacke und –hose
· Dreimal 2 bis 5 Meter Tieftauchen innerhalb von 1 Minute
· 20 Minuten Zeitschnorcheln unter Zurücklegung einer Strecke von wenigstens 500 Meter, davon je 5 Minuten in Brustlage, Seitenlage, Rückenlage und mit einer Flosse
· 50 Meter Schnorcheln zu einem Gerätetaucher, der auf 2 bis 5 Meter Tiefe liegt, Transportieren des Gerätetauchers an die Wasseroberfläche und 50 Meter an der Wasseroberfläche

· Zweimal regelgerechtes Springen (unterschiedliche Sprünge) mit kompletter DTG-Ausrüstung aus einer Höhe von ½ Meter ins Wasser

Übungstauchgänge (mit DTG-Ausrüstung): minde. 15 Minuten Dauer / mind. 1-2 Taucher und Tauchlehrer

1. Tauchgang: 6-15 Meter Tiefe
- Vollständiges und korrektes Anlegen und Überprüfen der Ausrüstung vor dem Tauchgang und Versorgen der Ausrüstung nach dem Tauchgang.
- „Wiederangeln" des herausgenommenen, losgelassenen und hinter dem Rücken hängenden Lungenautomaten.

-Absetzten, Wiederaufsetzen und Ausblasen der Tauchermaske in 5 Meter Tiefe.

2. Tauchgang: 6-15 Meter Tiefe
-Tarieren über den Inflator in 3 unterschiedlichen Tiefen.
-Geben von und Reagieren auf 5 Unterwasserpflichtzeichen.
-Herausnehmen des Lungenautomaten in maximal 5 Meter Entfernung zum Tauchpartner, Hintauchen zum Tauchpartner und unter Fortsetzung des Tauchganges 5 Minuten Atmen aus dessen Zweitautomaten.

3. Tauchgang: 6-15 Meter Tiefe
- Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen unter angedeuteter Wechselatmung aus dem Lungenautomaten des Bewerbers aus der maximalen Tiefe (vom Tauchlehrer bestimmt) im freien Wasser bis an die Wasseroberfläche. (Auf ausdrücklichen Wunsch kann die Wechselatmung auch durchgeführt werden.)
- Transportieren des „verunfallten" Tauchpartners an der Wasseroberfläche bis zum Ufer bzw. Boot und anschließend an Land bzw. an Bord.
-Demonstrieren der stabilen Seitenlage und der Schocklage.

-Aufzählen der nachfolgenden Maßnahmen, um die Rettungskette in Gang zu setzen.

4. Tauchgang: 6-15 Meter Tiefe
-Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen aus maximal 10 Meter Tiefe im freien Wasser bis an die Wasseroberfläche mit einem Stopp von einer Minute auf 3 Meter Tiefe.
- 10 Minuten Schnorcheln an der Wasseroberfläche in kompletter Ausrüstung.

zusätzlicher Tauchgang: 5. Tauchgang:
Tauchgang unter erschwerten Bedingungen z.B. Tiefe zwischen 15 und 25 Meter, Nachttauchen, Tauchen vom Boot, Strömungstauchen oder Tauchen bei schlechter Sicht.

Erfolgskontrolle

Der Tauchlehrer stellt durch Auswertung der schriftlichen Prüfung und Anleitung und Überwachung der Übungen im Rahmen der Praxisausbildung fest, ob der Bewerber das jeweilige Kursziel erreicht hat.

Der Tauchlehrer bespricht mit dem Bewerber regelmäßig während und abschließend zum Ende des Kurses den aktuellen Leistungsstand in Theorie und Praxis.

Beurkundung Vorläufige Leistungsbestätigung und eine CMAS-Karte

 

CMAS** (Silber)

Kursziel   Tauchgänge mit gleichermaßen erfahrenen Tauchern sicher planen und durchführen können.
Voraussetzungen

Mindestalter: 16 Jahre;
bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich.

Ausbildungsstufe: CMAS T1 (Bronze); PADI OWD oder vergleichbare Ausbildungen lt. Äquivalenzliste

Pflichttauchgänge seit T1: 25 mit mindestenes 10 bis 25 Meter Tiefe

Sonstiges:
· Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, bei Bewerbern über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr.

· SK „Orientierung beim Tauchen".
· SK „Gruppenführung".
· SK „Meeresbiologie" und „Süßwasserbiologie" werden empfohlen.
· HLW-Kurs, nicht älter als 1 Jahr.

Sonderregelungen:
· Pro Tag dürfen nicht mehr als 2 Übungstauchgänge (Übungen mit Gerät) durchgeführt werden.
· Bei Vorlage eines CMAS-Apnoe-Tauchsportabzeichens entfallen die äquivalenten Übungen ohne Gerät

Ausbilderqualifikation Ausbilder: CMAS Germany-Tauchlehrer

Theoretischer Teil

Unterrichtseinheiten: 6

Lehrinhalte: Grundlagen für das selbständige Sporttauchen mit und ohne Gerät.

Prüfungsinhalte: Beantwortung eines vom Ausbilder vorgelegten CMAS Germany-Fragebogens zu den vermittelten Lehrinhalten. Dauer der schriftlichen Prüfung und die Bestimmungen über das Bestehen der theoretischen Prüfung sind auf dem Fragebogen angegeben

Praktischer Teil

Übungen (mit ABC-Ausrüstung):
- 45 Sekunden Zeittauchen unter stetiger Ortsveränderung (von etwa 10 Meter).

- 30 Meter Streckentauchen oder 25 Meter Streckentauchen mit Neoprenjacke und -hose.
- 7,5 Meter Tieftauchen im Freiwasser.
- 40 Minuten Zeitschnorcheln unter Zurücklegung einer Strecke von wenigstens 1.000 Meter, davon je 10 Minuten in Brustlage, Seitenlage, Rückenlage und mit einer Flosse.
- 100 Meter Schnorcheln zu einem Gerätetaucher, der auf 5 Meter Tiefe liegt, Transportieren des Gerätetauchers an die Wasseroberfläche und 100 Meter an der Wasseroberfläche, je 50 Meter mit unterschiedlichen Transportgriffen.
- Regelgerechtes Springen mit kompletter DTG-Ausrüstung, aber ohne DTG, aus einer Höhe von ½ Meter ins Wasser und Anlegen des DTG an der Wasseroberfläche.

Übungstauchgänge (mit DTG-Ausrüstung): mind. 15 Minuten Dauer / mind. 1-2 Taucher und Tauchlehrer

1. Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe
- Deutliches Geben von 3 Unterwasserzusatzzeichen, die auf einer unter Wasser vorgehaltenen Schreibtafel im Wortlaut geschrieben stehen.
- Einhalten eines Abstandes zum Grund von 1 bis 2 Metern bei mehrfach wechselnden Tiefen, so dass kein Sediment aufgewirbelt wird.
- Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen ohne Flossenbenutzung im freien Wasser bis auf 6 Meter Tiefe mit einem deutlichen Stopp auf 9 Meter Tiefe. Nachtarieren mit dem Mund ist zulässig.

2. Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe
- Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen unter angedeuteter Wechselatmung aus dem Lungenautomaten des Bewerbers aus der maximalen Tiefe (vom Tauchlehrer bestimmt) im freien Wasser bis an die Wasseroberfläche mit einem Stopp von 3 Minuten auf 3 Meter Tiefe. (Auf ausdrücklichen Wunsch kann die Wechselatmung auch durchgeführt werden.
- 15 Minuten Zeitschnorcheln mit vollständiger DTG-Ausrüstung in beliebiger Lage

3. Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe
- Vollständiges und korrektes Anlegen und Überprüfen der eigenen Ausrüstung und der des Tauchpartners vor dem Tauchgang und Versorgen der eigenen und der Ausrüstung des Tauchpartners nach dem Tauchgang.
- Vollständiges Öffnen und Schließen des Bleigurtes bzw. Herausnehmen und Wiedereinsetzen der Bleitaschen mit Taucherhandschuhen unter Wasser.
- Nach 10 Minuten Aufsteigen bis an die Wasseroberfläche, Anpeilen eines Punktes in etwa 100 Meter Entfernung mit dem Taucherkompass und Antauchen des Punktes in 3 bis 5 Meter Tiefe bei einer Querabweichung von höchstens 10 Meter.

4. Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe
- Vorbereiten, Führen und Nachbereiten des gesamten Tauchganges als Tagtauchgang (unter normalen Bedingungen). Für 5 Minuten Abgeben des Zweitautomaten an einen Mittaucher (Atmung der Mittauchers aus dem Zweitautomaten)

zusätzlicher Tauchgang:

5. Tauchgang: 12-25 Meter Tiefe
- Transportieren des „verunfallten" Tauchpartners aus 12 Meter Tiefe an die Wasseroberfläche, an der Wasseroberfläche bis zum Ufer bzw. Boot (wenigstens 50 Meter) und anschließend an Land bzw. an Bord.
- Demonstrieren und Erläutern der Einhelfer-Methode.
- Demonstrieren und Erläutern der stabilen Seitenlage und der Schocklage
- Erstellen eines Tauchgangprotokolls (Zusammenstellung aller wichtiger Daten des „Unfalltauchganges" für den Notarzt)..

Erfolgskontrolle

Der Tauchlehrer stellt durch Auswertung der schriftlichen Prüfung und Anleitung und Überwachung der Übungen im Rahmen der Praxisausbildung fest, ob der Bewerber das jeweilige Kursziel erreicht hat.

Der Tauchlehrer bespricht mit dem Bewerber regelmäßig während und abschließend zum Ende des Kurses den aktuellen Leistungsstand in Theorie und Praxis.

Beurkundung

Vorläufige Leistungsbestätigung und eine CMAS-Karte

 

CMAS*** (Gold)

Kursziel Tauchgänge unter erschwerten Bedingungen, auch einfache Tauchgänge mit unerfahrenen Tauchern (wenigstens CMAS-Taucher¯ ), sicher planen und durchführen können.
Voraussetzungen

Mindestalter: 18 Jahre.

Ausbildungsstufe: CMAS T2 (Silber); bzw. vergleichbare Qualifikation lt. der CMAS Germany-Äquivalenzliste.

Pflichttauchgänge seit T2: 65 mit mindestenes 10 auf 40 Meter Tiefe

Sonstiges:
Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, bei Bewerbern über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr.

SK „Tauchsicherheit & Rettung".
SK „Nachttauchen
SK „Trockentauchen", Strömungstauchen", „Wracktauchen" und „Sporttauchen in Meereshöhlen" Werden empfohlen

Sonderregelungen:
Pro Tag dürfen nicht mehr als 2 Übungstauchgänge (Übungen mit Gerät) durchgeführt werden.

Bei Vorlage eines CMAS-Apnoe-Tauchsportabzeichens entfallen die äquivalenten Übungen ohne Gerät

Ausbilderqualifikation Ausbilder: CMAS Germany-Tauchlehrer

Theoretischer Teil

Unterrichtseinheiten: 6.

Lehrinhalte:
· Grundlagen für das selbständige Sporttauchen mit und ohne Gerät unter erschwerten Bedingungen.

Prüfungsinhalte:
· Beantwortung eines vom Ausbilder vorgelegten CMAS Germany-Fragebogens zu den vermittelten Lehrinhalten. Dauer der schriftlichen Prüfung und die Bestimmungen über das Bestehen der theoretischen Prüfung sind auf dem Fragebogen angegeben.

Praktischer Teil

Übungen (mit ABC-Ausrüstung):
- 60 Sekunden Zeittauchen unter stetiger Ortsveränderung (von etwa 10 Meter).
- 45 Meter Streckentauchen oder 40 Meter Streckentauchen mit Neoprenjacke und -hose.
- 10 Meter Tieftauchen im Freiwasser.
- 60 Minuten Zeitschnorcheln unter Zurücklegung einer Strecke von wenigstens 1.500 Meter, davon je 15 Minuten in Brustlage, Seitenlage, Rückenlage und mit einer Flosse.

- 150 Meter Schnorcheln zu einem Gerätetaucher, der auf 7,5 Meter Tiefe liegt, Transportieren des Gerätetauchers an die Wasseroberfläche und 150 Meter an der Wasseroberfläche, je 50 Meter mit unterschiedlichen Transportgriffen.
- Befestigen einer Leine mit einem Palstek an einem Gegenstand, der auf 5 Meter Tiefe liegt.

Übungstauchgänge (mit DTG-Ausrüstung): mind. 15 Minuten Dauer / mind. 1-2 Taucher und Tauchlehrer

1. Tauchgang: 20-40 Meter Tiefe im Salz- bzw. 20-30 Meter Tiefe im Süßwasser
- Als Gruppenführer Durchsetzten eines Abstandes aller Mittaucher zum Grund von 1 bis 2 Meter bei mehrfach wechselnden Tiefen, so dass kein Sediment aufgewirbelt wird.
- Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen ohne Flossenbenutzung aus 20 Meter Tiefe im freien Wasser bis auf 3 Meter Tiefe mit einem deutlichen Stopp auf 9 Meter Tiefe, einem Stopp von einer Minute auf 6 und von 3 Minuten auf 3 Meter Tiefe. Nachtarieren mit dem Mund ist zulässig.

2. Tauchgang: 20-40 Meter Tiefe im Salz- bzw. 20-30 Meter Tiefe im Süßwasser
- Als Gruppenführer Abgeben des Zweitautomaten an einen Mittaucher in 20 Meter Tiefe (Atmung der Mittauchers aus dem Zweitautomaten) und anschließend geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen mit der gesamten Tauchgruppe im freien Wasser bis an die Wasseroberfläche mit einem Stopp von einer Minute auf 6 und 3 Minuten auf 3 Meter Tiefe; Hinauflassen einer Markierung an die Wasseroberfläche zu Beginn des Stopps auf 3 Meter Tiefe.
- Als Gruppenführer 20 Minuten Zeitschnorcheln mit vollständiger DTGAusrüstung in beliebiger Lage.

3. Tauchgang: 20-40 Meter Tiefe im Salz- bzw. 20-30 Meter Tiefe im Süßwasser
- Als Gruppenführer vor dem Tauchgang korrektes Ausrüsten und Funktionstests bei der gesamten Gruppe.
- Als Gruppenführer Setzen einer Taucherboje zu Beginn des Tauchganges in 20 Meter Tiefe und Einholen der Taucherboje zum Ende des Tauchganges.
- Als Gruppenführer Wiederfinden der Taucherboje zum Ende des Tauchganges durch richtiges Orientieren beim Tauchen, oder Auftauchen an die Wasseroberfläche, Anpeilen und Antauchen im Flachwasser, wenn die Boje nicht wiedergefunden wurde.

4. Tauchgang: 6-15 Meter Tiefe
- Vorbereiten, Führen und Nachbereiten des gesamten Tauchganges als Nachttauchgang (unter sonst normalen Bedingungen).

zusätzlicher Tauchgang: 5. Tauchgang: 20-40 Meter Tiefe im Salz- bzw. 20-30 Meter Tiefe im Süßwasser
- Als Gruppenführer Transportieren eines „verunfallten" Mittauchers unter Einbeziehung der gesamten Tauchgruppe aus 15 Meter Tiefe an die Wasseroberfläche, an der Wasseroberfläche bis zum Ufer bzw. Boot (wenigstens 100 Meter) und anschließend an Land bzw. an Bord.
- Demonstrieren und Erläutern der Zweihelfer-Methode
-Demonstrieren und Erläutern der stabilen Seitenlage und der Schocklage.
-Erstellen eines Notfallplanes für den Tauchplatz vor dem Tauchgang und Einweisung der Mittaucher.

Erfolgskontrolle

Der Tauchlehrer stellt durch Auswertung der schriftlichen Prüfung und Anleitung und Überwachung der Übungen im Rahmen der Praxisausbildung fest, ob der Bewerber das jeweilige Kursziel erreicht hat.

Der Tauchlehrer bespricht mit dem Bewerber regelmäßig während und abschließend zum Ende des Kurses den aktuellen Leistungsstand in Theorie und Praxis.

Beurkundung

Vorläufige Leistungsbestätigung und eine CMAS-Karte

CMAS Dekompressionstabelle

 

 SSI (Scuba Schools International) 

SSI, ist eine weltweit operierende und zertifizierende kommerzielle Ausbildungsorganisation für Tauchen. Als Ausbildungsorganisation entwickelt SSI Unterrichtskonzepte und Standards, sowie das Lehrmaterial für Taucher aller Ausbildungsstufen.

Open Water Diver
Der Basiskurs, in dem die Grundlagen des Tauchens mit Presslufttauchgerät erklärt werden, nennt sich "Open Water Diver. Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen (16 bis 32 Stunden) und einem praktischen Teil (Schwimmbadausbildung und mind. 4 Freiwassertauchgänge).

Es gibt hier, wie bei allen anderen SSI-Kursen hauptsächlich 2 Varianten:

  • Das Homestudy-System, d.h. der Schüler bekommt sein Lehrmaterial mit nach Hause und bereitet sich auf jede Stunde vor. Somit können die Vorträge des Tauchlehrers kurz gehalten werden und es wird wesentlich mehr Zeit für die Praxis verwendet
  • Das klassische Vortrags-System. 


Advanced Adventurer
Diese Stufe kann durch einen Kurs erreicht werden, in dem 4 Specialty Gebiete mit einem ausführlichen Briefing und dem jeweiligen zugehörigen Tauchgang abgedeckt werden.

Diese Zertifizierungsstufe wird im SSI System oft übersprungen, da sie keine Voraussetzung für weiterführende Kurse darstellt. Der Advanced Adventurer wurde in erster Linie für Urlaubstauchbasen eingeführt, damit diese einen Kurs anbieten können, der dem PADI Advanced Open Water gleichgestellt ist.

SSI Doppler-Nullzeittabelle

Bildergebnis für SSI Doppler-Nullzeittabelle

Äquivalenzliste der vier Tauchorganisationen CMAS, NAUI, PADI & SSI:

     
Diese Äquivalenzliste zeigt auf, welche Brevetstufen anderer Tauchverbände äquivalent zum Verband Internationaler Sporttaucher sind. Zusätzlich wird aufgezeigt, welche weiteren Voraussetzungen vorliegen müssen, um beim VIST mit der nächst höheren Brevetstufe zu beginnen.
EUF CMAS NAUI PADI SSI
    NAUI Skin Diver
  • PADI Bubblemaker
  • PADI Seal Team
  • Discover Scuba Diving
  • SSI Scuba Rangers
  • Try Scuba
  • Try Scuba Diving
DIN EN 14153-1
Beaufsichtigter Taucher
Supervised Diver
  NAUI Passport Diver PADI Scuba Diver SSI Scuba Diver
DIN EN 14153-2
Selbstständiger Taucher
Autonomous Diver
CMAS * (bronze) NAUI Scuba Diver
PADI Open Water Diver
SSI Open Water Diver
      PADI Advencer Diver SSI Advanced Adventurer
      PADI Specality SSI Specality Diver
    NAUI Advanced Scuba Diver PADI Advanced Open Water Diver SSI Advanced Open Water Diver
  CMAS ** (silber) NAUI Scuba Rescue Diver PADI Rescue Diver SSI Stress and Rescue Diver
    NAUI Master Scuba Diver PADI Master Scuba Diver SSI Master Diver
DIN EN 14153-3
Tauchgruppenleiter
Dive Leader
CMAS *** (gold) NAUI Divemaster PADI Divemaster SSI Divemaster
DIN EN 14413-1
Tauchausbilder *
Scuba Instructor Level 1
Assistant Moniteur / Assistant Instructor NAUI Assistant Instructor PADI Assistant Instructor SSI Dive Control Specialist
DIN EN 14413-2
Tauchausbilder **
Scuba Instructor Level 2
CMAS Moniteur * / Instructor * NAUI Instructor PADI Open Water Scuba Instructor SSI Open Water Instructor
  CMAS Moniteur ** / Instructor ** NAUI Staff Instructor PADI Master Scuba Diver Trainer SSI Advanced Open Water Instructor
    NAUI Staff Instructor PADI IDC Staff Instructor SSI Dive Control Specialist Instructor
      PADI Master Instructor SSI Master Instructor
  CMAS Moniteur *** / Instructor *** NAUI Instructor Trainer PADI Course Director SSI Instructor Trainer
    NAUI Course Director/Examiner PADI Examiner SSI Instructor Certifier

 

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