Erinnerungsregen von Anni

Es regnet zwar nicht,aber ich sehe den Regen! Er fällt herunter, er fällt auf mich.Doch die Tropfen sind nicht Nass, sie sind stechend scharf. Wie Kugeln die einen durchdringen. Und wenn es nicht regnet, dann scheint die Sonne. Aber es ist kein normaler Sonnenschein! Dieser Sonnenschein schmerzt, er verbrennt mich innerlich. Es tut alles so weh. Der Regen, der keiner ist. Der Sonnenschein, der keiner ist. Die Tränen auf meinen Wangen, die brennen wie Feuer. Die Erinnerungen an dich, die mein Herz noch einmal zerreisen.

 Michael Joseph Jackson - King of Pop!

Nachname: Jackson
Vorname: Michael Joseph
Geburtsdatum - ort: 29.08.1958 in Gary (Indiana)
Todesdatum -ort: 25.06.2009 in Los Angeles (Kalifornien, USA)
Sternzeichen:  Jungfrau
Größe:  1,80 m
Augen -und Haarfarbe:  braun & schwarz
Hautfarbe: schwarz, aber durch die Krankheit Vitiligo wurde Jackosns Haut weißt
Eltern:  Vater Joseph Jackson (*1929) , Mutter Katherine Jackson (*1930)
Geschwister:  Rebbie (*1950), Jackie (*1951), Tito (*1953), Jermaine (*1954), La Toya (*1956), Marlon (*1957), Brandon (*/† 1957), Randy (*1961), Janet (*1966), Joh’Vonnie Jackson (*1974; Halbschwester väterlicherseits)
Ehen:  1994 -1995 mit der Sängerin Lisa Marie Presley; 1996 - 1999 mit Deborah Jeanne Rowe
Kinder:  Prince Michael Jackson, Jr. *13.02.1997, Paris Michael Katherine Jackson *03.04.1998, Prince Michael Jackson II *21.02.2002

Zitat von Michael Jackson: »Weil Eltern Energie über Kindern haben. Sie glauben, daß sie tun müssen, was ihre Eltern sagen. Aber die Liebe des Geldes ist die Wurzel alles übels. Und dieses ist ein süsses Kind. Und ihn zu sehen, so sich zu drehen, ist dieses nicht er. Dieses ist nicht er. «

  

Kurzbiographie Michael Joseph Jackson  war ein US-amerikanischer Sänger, Komponist, Tänzer und Entertainer. Mit weltweit mehr als 750 Millionen verkauften Tonträgern ist Jackson laut Guinness-Buch der Rekorde der erfolgreichste Entertainer aller Zeiten und wird King of Pop genannt. Posthum verkauften sich bereits weitere 33 Millionen seiner Alben. Zudem war er für seine karitativen Aktivitäten bekannt. So ist er im Guinness-Buch als der Popstar, der an die meisten Organisationen gespendet hatte, aufgeführt.

Der US-amerikanische Sänger stieg im Zuge seiner ersten Karriere bei den "Jackson Five" zum "Super-Star" auf. Mit seinem Solo-Album "Thriller" schrieb Michael Jackson 1982 Musikgeschichte und avancierte zum "King of Pop": Es handelt sich um das bis heute meistverkaufte Album der Popgeschichte. Der Sänger gilt seither als der erfolgreichste Pop-Musiker der Welt mit beeindruckender öffentlicher Wirksamkeit. Um seine beispiellose Karriere zu beschreiben, wurde der Begriff "Mega Star" geboren. Überschattet wurde die Erfolgsgeschichte des unnahbaren und geheimnisumwitterten Musikers durch negative Schlagzeilen bezüglich seiner sexuellen Vorlieben. Zu seinen populärsten Hits zählen "Thriller", "Billie Jean", "Beat It" und "Heal the World"...

Acht Monate nach dem Tod von Michael Jackson hat der Prozess gegen seinen Leibarzt Conrad Murray in Los Angeles begonnen. Die Anklage wirft ihm fahrlässige Tötung vor. Murray habe zwar nicht vorsätzlich gehandelt, allerdings seine Sorgfaltspflicht verletzt und dadurch den Tod des Popstars herbeigeführt. Er soll mit einer Injektion des Narkosemittels Propofol den Herzstillstand des 50-jährigen Sängers verursacht haben.

      

Am Ende war Jackson ein Getriebener, der sich verzweifelt nach der Anerkennung und dem Ruhm der frühen Jahre sehnte. Der sich mit Millioneneinnahmen aus der Schuldenfalle retten wollte. Den Spagat zwischen dem zerbrechlichen Privatmensch und dem energetischen einzigartigen Entertainer hat er nie mehr hinbekommen. Michael Jackson durfte niemals ein normales Leben führen und wollte nie erwachsen werden. In der CNN-Live-Berichterstattung zum Tod des King of Pop sagte der schwarze Bürgerrechtler Reverend Al Sharpton einen wahren Satz: „Viele Menschen haben Michael Jackson in den letzten Jahren enttäuscht, doch Michael hat seine Fans nie enttäuscht.“

      

Jackson sollte im Juli auf Tour gehen

Auch im Internet trauerten Fans um Michael Jackson. Weltweit reagierten die Mitglieder des sozialen Netzwerks Twitter auf die Nachrichten aus Los Angeles. Die Sängerinnen Madonna und Céline Dion äußerten sich im US-Fernsehen bestürzt über den Tod des Popstars.

Einen Skandal lösten 1993 die Missbrauchsvorwürfe eines minderjährigen Jungen aus. Er beschuldigte den Superstar, ihn auf seiner Neverland Ranch zum Sex gezwungen zu haben. Eine außergerichtliche millionenschwere Abfindung wendete einen Prozess ab. Von einem zweiten Missbrauchsvorwurf wurde Jackson nach einem aufsehenerregenden Verfahren im Juni 2005 freigesprochen.

In den letzten Wochen hatte er sich in Kalifornien auf eine geplante Konzertreihe vorbereitet. Mitte Mai war der mit Spannung erwartete Auftakt seiner geplanten Comeback-Tour in London vom 8. Juli auf den 13. Juli verschoben worden. Drei weitere der insgesamt 50 geplanten Shows sollten erst im März 2010 nachgeholt werden. Die Terminverschiebung habe organisatorische Gründe, hieß es damals.

In den letzten Jahren waren immer wieder Gerüchte aufgekommen, Jackson sei in Millionenhöhe verschuldet. Seine Familie dementiert dies aber und verwies auf Jacksons Haupteinnahme, die Rechte an Beatles-Songs.

Der King des Pop war der, der die Meilensteine für die Musik setzte.

Er ruhe in Frieden!


Prinzessin Diana – Die Königin der Herzen!

  • Nachname: Spencer
    Vorname: Dina Frances
    Geburtsdatum - ort: 01.07.1961 in Sandringham (England)
    Todesdatum -ort: 31.08.1997 in Prais (Frankreich)
    Sternzeichen: Krebs 22.06 - 22.07
    Größe: 177 cm
    Augen -und Haarfarbe: blau & blond
    Lieblingsblumen: Lilien
    Eltern: John Edward Spencer(*1924-1992); Lady Frances Spencer(*1936)
    Geschwister: Sarah, Jane, Charles
    Hochzeit/Scheidung: 29.07.1981-28.08.1996 mit Prinz Charles
    Kinder: Prinz William(Willie) *21.6.1982; Prinz Henry(Harry) *15.11.1984

Zitat von Diana: »Die schlimmste Krankheit unserer Zeit ist, dass so viele Menschen darunter leiden müssen, nicht geliebt zu werden.«

 Lady Diana liebte die Menschen, ob Arm oder Reich. Dafür wurde sie geliebt.

Nie sah man Diana derangiert oder nachlässig gekleidet. Und ob es früh morgens oder spät in der Nacht war, Diana sah immer elegant aus. Eine Freundin der Prinzessin: "Sie hatte eiserne Regeln, von denen sie niemals abwich."
1. Je schlichter ein Kleid aussieht, um so auffälliger darf der Schmuck sein.
2. Schlechte Schuhe verderben das beste Outfit! 3. Wähle nie mehrfarbige Schuhe, Taschen oder Hüte zu einem buntgemusterten oder einem gestreiften Kleid.
4. Halte dich gerade!
5. Nichts ist peinlicher, als "overdressed" zu sein.

 

  • Diana, die verstorbene Prinzessin von Wales war SVVlerin...(siehe drogen) ...Sie gestand 1996 in einem TV- Interview, sie schneide sich absichtlich in den Unterarm. Je nach Laune benutze sie Rasierklingen, Glasscherben oder einen Zitronenhobel. Diana erklährte dass die scharfen Schnitte Hilfeschreie seien, Rufe nach Aufmerksamkeit und Liebe. Oktober 1985 uternahm sie sogar einen Selbstmordversuch (angeblich aus Ehegründen)

 Auch Mutter Teresa (gestorben ein Tag vor Dianas Beerdigung) respektierte die Schönheit aus dem Kensington-Palast. Prinzessin Diana sprach voller Ehrfurcht von der Greisin, die im indischen Kalkutta Wunder bewirkt. Die beiden Frauen hätten gemeinsam noch so viel erreichen können. Eine Chance, die den Beiden verwehrt blieb. Diana liebte die Menschen, ob Arm oder Reich. Dafür wurde sie geliebt.  

   

Das Buch "Diana, ihre wahre Geschichte" von Andrew Morton wurde im Juni 1992 ein Bestseller.
Dianas Auszeichnungen: 1985-1996 war sie Ehrenoberst des Royal Hampshire Regiment 1987 wurde sie Ehrenbürgerin von London 1989-1996 war Diana Schirmherrin der britischen Eheberatungsstellen 1989 wurde sie Ehrenbürgerin von Northhampton und Bardolino(Italien) 1990 „Bestgekleideten Frau des Jahres“ 1992 Das Magazin "Woman" wählt Diana zur "Schönsten Frau Großbritanniens" 1995 Diana wurd in NY mit dem "Preis der Menschlichkeit" der Gesellschaft für Hirnforschung ausgezeichnet 1995 Diana wurd zur „Beauty Queen“ der letzten 50 Jahre gewählt 1996 Diana bekamm eine Goldmedaille für einen humanitären Einsatz

  

Auf einmal warst du tot von Anni
Du bist auf einmal weg und niemand wird dich jemals wieder sehen. Ich werde dich nie wieder sehen. Kein einziges mal. Ich werde dich nie wieder sehen. Niemals! Ich werde dein Lächeln nie mehr sehen. Lächle bitte noch einmal! Ich werde dich nie wieder. in den Arm nehmen können! Nimm mich noch einmal in den Arm. Niemals mehr wird dies geschehen...NIEMALS! Nur in meinen Träumen...nur dort... ...werde ich dich sehen! ...dein Lächeln sehen! ...kann ich dich in den Arm nehmen! Nur dort!

30. August 1997

Der Unfall:

Diana und Dodi waren in Paris zum im Hotel Ritz, welches Dodis Vater gehört. Sie wollten zu Dodis Privatvilla fahren, die Journalisten sollten das aber nicht mitbekommen. Auf alle Fälle inszenierte Dodi mit den Angestellten einige Ablenkungsmanöver: Ein Chauffeur fuhr mit seiner Limousine vom Haupteingang fort, drehte nach ein paar Kilometern wieder ab und kehrte zurück. Die Presseleute folgten erst auf ihren Motorräderndoch sie merkten bald, dass etwas im Busch war und blieben weiter auf der Lauer vor dem Hotel. Um 19 Minuten nach Mitternacht brachen Dodi und Diana auf. Sie wählten den Hinterausgang, der auf die enge Straße Rue Cambon führt. Sie nahmen auch nicht den auffälligen Mercedes 600, sondern ein unscheinbareres Modell, einen Mercedes 280. Der zweite Sicherheitsmann des Hotels, Henri Paul, sollte den Wagen lenken. Leibwächter Trevor Rees-Jones nahm vorn Platz, Dodi und Diana hinten. Am Place de la Concorde wurde das Fahrzeug mit den prominenten Insassen von den Fotografen verfolgt. Henri Paul nahm die Schnellstraße am Seine-Ufer, raste dann in den Tunnel unter der Place de Alma. 80 Stundenkilometer sind maximal erlaubt, er fuhr ganze 180kmh. Kurz hinter dem Tunneleingang verlor er völlig die Kontrolle über den schweren Wagen. Das Auto geriet ins Schleudern, schlingerte und prallte schließlich mit ganzer Wucht gegen den 13. Betonpfeiler! Der Krach kam einer Explosion gleich. Es war genau 0:25 Uhr. Der Fahrer war auf der Stelle tot. Der Leibwächter lag ohnmächtig, aber schwerverletzt auf dem Beifahrersitz. Dodi verlor ebenso wie Henri Paul noch am Unfallort sein Leben. Diana, die neben ihrem Geliebten saß, lag zusammengekrümmt im Fond, den Kopf zwischen den beiden Vordersitzen eingeklemmt. Sie atmete noch. Sie hatte, wie durch ein Wunder, fast keine blutenden Wunden. Auf der Gegenfahrbahn kam zufällig ein Arzt. Dr. Frederic Maillez griff nach seinem Notkoffer und lief zum Unfallwagen. Er wusste nicht, wer sich in dem Fahrzeug befand. Aber er erkannte, dass der Fahrer und der Mann auf dem Hintersitz tot waren. Die äußeren Verletzungen des zweiten Mannes vorn schienen ihm am schlimmsten, er leistete also dem Leibwächter zuerst Erste Hilfe. Diana ruderte mit den Armen, dies bedeutet bei Verletzten, dass sie nicht genügend mit Sauerstoff versorgt sind. Der Mediziner legte der bewusstlosen Prinzessin eine Sauerstoffmaske an. Die Notambulanz war mittlerweile unterwegs. Es verging fast eine Stunde, bis die Opfer aus dem Wrack geborgen wurden. Der Wagen musste erst mit Blechscheren aufgeschnitten werden. Um halb zwei Uhr nachts kam Diana ins Krankenhaus La Pitié-Salpêtriére: Notoperation. Die Chirurgen öffneten ihren Brustkorb und entdeckten einen Venenriss. Erhebliche innere Blutungen! Sie schafften es, die Vene zu schließen. Aber plötzlich stand ihr Herz still. Die Mediziner versuchten, die Prinzessin mit Herzmassagen wieder ins Leben zurückzuholen. Der Kampf dauerte bis kurz vor vier Uhr früh. Doch dann mussten die Ärzte einsehen, dass sie verloren hatten.

Diana war tot!

Die Prinzessin von Wales starb am 31.August1997 um 3:57 Uhr.  5. September 1997 Erstmals Life-Ansprache der Queen zum Tode von Prinzessin Diana.

Tränen von Anni
Deine Tropfen beenden meine Träume, ich achte nicht darauf. Ich laufe mit Dir durch die Strassen Du willst unbedingt mein Gesicht sehen Jedoch versuche ich es zu verheimlichen. Wenn es Dein Wunsch ist mein blasses Gesicht zu nässern: Dass brauchst Du nicht Regen, denn ich weine schon!!!

 

6. September 1997

Die Beerdigung von Lady Diana, die Prinzessin von Wales.

Noch nie war es so still in London. Flugzeuge durften die Stadt nur in extremer Höhe überfliegen. Geschäfte waren geschlossen. Alle Sportveranstaltungen waren abgesagt. Die Welt weinte, um die "Rose Englands". Die Sonne scheint über London. 10:08 Uhr: Die Totenglocke vom Turm von Westminster Abbey schlägt zum ersten Mal. Der Trauerzug verlässt den Kensington-Palast, Dianas letzten Wohnsitz. 

Dianas Sarg passiert den königlichen Palast. Still verneigt sich die Königin einmal vor ihrer toten Ex-Schwiegertochter. 11:23 Uhr: Die Lafette erreicht den St.James-Palast. Die Residenz von Charles. Hier hatte Diana zuletzt mit ihm gelebt. Jetzt warten hier Prinz Charles, die beiden Söhne William und Harry, der Gatte der Königin, Prinz Philip und Dianas 33jähriger Bruder Earl Spencer, er bekreuzigt sich. Noch 1,5 Kilometer sind es bis zur Westminster Abbey. Still schreiten die fünf hinter dem Sarg her. Den männlichen Royals folgen 533 Vertreter von 106 karitativen Einrichtungen, die mit der Prinzessin zusammengearbeitet haben. Sie gehen zum Teil an Krücken. Fahren in Rollstühlen. Viele von ihnen tragen Schärpen und Abzeichen ihrer Organisationen. Immer wieder hört man "Diana, Diana" - Rufe. Immer wieder fliegen Blumen unter die Hufen der Rappen. Man sieht Papp-Plakate mit "Diana, we love you", "Good-bye, Diana". Fahnen aller Nationen säumen den Wegesrand. 11:44 Uhr: Die Flagge des Vereinten Königreichs -der Union Jack- wird auf Halbmast gezogen. ln diesem Moment klatschen Zehntausende Beifall. Geladene Trauergäste u.a. Hillary Clinton, Henry Kissinger, Margaret Thatcher, Edward Heath, James Callaghan, Imran Khan, Jemima Goldsmith, Karl Lagerfeld, Sting, Donatella und Santo Versace, Chris de Burgh, George Michael, Cliff Richard, Tom Cruise, Steven Spielberg, Tom Hanks treffen ein. Deutschland wird vertreten durch den Botschafter Gerhard von Moltke. Da es kein offizielles Staatsbegräbnis ist, fehlen die Staatsoberhäupter. ln einem schwarzen Anzug schreitet auch Dodi AI Fayeds Vater Mohamed mit seiner Ehefrau in die Kirche. Luciano Pavarotti lässt sich von zwei Damen stützen. Eine von ihnen ist seine 23jährige Freundin Nicoletta. Man hatte ihn gefragt, ob er zu Ehren Dianas singen wolle. Aber Pavarotti abgelehnt, weil er es sich selbst nicht zutrauen würde. Zu tief sei sein Schmerz. Punkt 12 Uhr (13 Uhr Londoner Zeit): Die Trauergemeinde von 1900 Menschen füllt die Westminster Abbey bis auf den letzten Platz. »God Save the Queen« Der Trauergottesdienst beinhaltet eine Mischung aus traditioneller Zeremonie und einem ganz persönlichen Abschied. Dianas Schwestern ergreifen das Wort. Als erste Lady Sarah: "Sollte ich sterben und dich für eine Weile zurücklassen, sei nicht wie andere, verbittern, niedergeschlagen. Die im stillen Nebel lange wachen und Tränen vergießen. Geh ins Leben zurück und lächle für mich. Stärke dein Herz und deine zitternde Hand, um etwa zu tun, das andere Herzen als deines tröstet. Vollende meine unvollendeten Aufgaben, die mir so wichtig waren, und ich werde dir darin vielleicht Trost geben." Lady Jane: "Die Zeit verstreicht zu langsam für diejenigen , die warten, zu geschwind für diejenigen, die sich fürchten, sie ist zu lang für diejenigen, die sich freuen, aber für diejenigen, die sie lieben, ist sie ewig." Danach wird aus Verdis Requiem gesungen. Premierminister Tony Blair liest sichtlich bewegt aus dem 1.Korintherbrief, das 13. Kapitel(wobei er »charity« durch »love« ersetzt): "Wenn ich mit Menschen — und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle." Dianas persönlicher Freund Elton John spielt auf dem Klavier seinen Song "Candle in the wind". Zum Abschied für Lady Diana hat er es umgetextet ln "Goodbye. Englands Rose" Als er ihn singt, weinen auch die Prinzen William und Harry. (Von der BBC gab Anweisung an die Kameraleute, während des Gottesdienstes die Objektive nicht auf die trauernden Familienmitglieder zu richten) Danach spricht Dianas Bruder Charles. Seine selbst verfasste Rede hat der junge Graf Spencer vorher nicht der königlichen Familie vorgelegt. Mit außergewöhnlichen und sehr persönlichen Warten würdigt er seine tote Schwester. Seine Rede beinhaltet aber auch kaum verhohlene Kritik am englischen Königshaus. Diana war ein Mensch von natürlichem Adel, klassenlos, und jemand, der im letzten Jahr bewies, dass man keinen königlichen Titel braucht, um einen besonderen Zauber zu behalten. Die Trauergemeinde spendet spontan Beifall — Etikette hin oder her. ln diesem Moment zählt nur das Gefühl der Einzelnen. Erzbischof George Carey würdigt Dianas Engagement für Aidskranke, Minenopfer und ganz normale Menschen. Er ist der einzige, der in diesem Moment auch Dianas Freund Dodi AI-Fayed, den toten Fahrer und den schwerverletzten Leibwächter erwähnt. 13.00 Uhr: Der Gottesdienst ist zu Ende. Es folgt eine Schweigeminute. Die Soldaten schieben den Sarg in einem schwarzen Leichenwagen. 123 Kilometer nördlich von London, in Althorp, soll sie auf dem Familienanwesen der Spencers beerdigt werden. Die Limousine rollt langsam durch London. Überall am Straßenrand stehen Menschen, die sich von Diana verabschieden wollen. Sie werfen Blumen. Der Wagen nimmt seinen Weg über die Autobahn. Flankiert von Polizisten auf Motorrädern. Auf der Gegenfahrbahn bleiben die Autos stehen. Die Menschen steigen aus und winken Diana ein letztes Mal zu. Eigentlich sollte Diana in der Familiengruft der Spencers ihre letzte Ruhe finden, in der Dorfkirche St. Mary the Virgin. Der 400-Seelen-Ort Great Brington. Um zu verhindern, dass das kleine Dorf ein Wallfahrtsort wird, bestimmte die Familie Spencer eine kleine baumbestandene Insel im Schlossteich zu Dianas letzter Ruhestätte. Das riesige, 240 Hektar große Anwesen Althorp wird geschützt durch eine zwei Meter hohe rostbraune Steinmauer. So wird Dianas Söhnen William und Harry die Möglichkeit gegeben, das Grab ihrer Mutter zu besuchen. 16.30 Uhr: Diana ist heimgekehrt. Das große schmiedeeiserne Gittertor von Schloss Althorp schließt sich ein letztes Mal hinter ihr. 17.00 Uhr: ln aller Stille wird Diana beigesetzt. Nur Prinz Charles,die beiden Söhne, Dianas Geschwister, ihre Mutter, Dianas beste Freundin und ein Geistlicher sind zugegen. Wenige Wochen zuvor hatte Diana bei ihrer Modeschöpferin Catherine Walker ein schwarzes, langärmeliges Wickelkleid geordert. Sie trägt es an diesem denkwürdigen Tag zum ersten Mal und für die Ewigkeit. ln ihren Händen ein Rosenkranz, den Diana von Mutter Teresa geschenkt bekommen hatte.
 
Abschied von Anni

Ich würde mich gerne von dir verabschieden! Wenn du schon in meine Träume kommst, dann bleib bitte und stirb dort nicht noch einmal. Bitte! Lass mich zu dir alles sagen, was ich auf dem Herzen habe. Lass mich mich von dir verabschieden. Dann lass ich den Kopf auch nicht hängen. Ich werde versuchen stark zu sein. Ganz stark ... nur für dich. Ich möchte dir zeigen, wie weh es tut. Wie mein Herz zerfetzt wird, meine Gedanken gegen meinen Schädel hämmern. Uns wie sehr du mir fehlst.

"Liebe Diana, ich hoffe, dass Du jetzt die Ruhe gefunden hast, die Du ewig gesucht hast."

  

Dein Lächeln (Autor unbekannt) Das Lächeln Deiner Augen ist wie der Sonnenschein. Das Lächeln Deiner Lippen kann wie ein Wunder sein. Das Lächeln Deines Herzens ist wie ein helles Licht, das Trübsinn, Frust und Tränen und Dunkelheit durchbricht. Das Lächeln Deiner Worte schenkt uns Hoffnung und Vertrauen. Es lässt verzagte Herzen getrost in die Zukunft schauen.
Ruhe in Frieden!!

 
  • Heinz-Peter Baecker ~ Diana - Das KomplottThriller 4. Aufl. 2004. 347 S. 19 cm KONTRAST VERLAG, PFALZFELD Kontrast Krimi Einband: Kartoniert/Broschiert Best.-Nr. 12623590 ISBN 3935286392 EUR 12,90
Beschreibung Wenn die Phantasie zur Wirklichkeit wird Vor gut vier Jahren schrieb der Econ Verlag im Klappentext des Buches 'Der Tod des Lächelns': Manchmal kommt die Phantasie der Wahrheit am nächsten. In dem Thriller von Peter Brighton wird spekuliert, ob hinter dem Autounfall von Lady Diana und Dodi al-Fayed unter dem Pont de l'Alma in Paris nicht mehr steckt, als nur der Fahrfehler eines unter Drogen stehenden Fahrers. Das komplette Manuskript zu dem Thriller lag Econ bereits acht Wochen nach dem Unfall vor und erstaunlicherweise findet man in dem Buch Fakten, die erst wesentlich später ermittelt und bekannt wurden. Hintergrund dieser Tatsache ist, dass sich hinter dem Pseudonym Peter Brighton der deutsche Journalist Heinz-Peter Baecker verbirgt, der damals durch das Pseudonym einen gewissen Schutz erfahren sollte, zumal das Buch auch in einer englischen Ausgabe erschien. Heute weiß man, dass der Journalist zum Zeitpunkt des Unfalls in Frankreich war und unmittelbar nach dem Unfall auf ee Faust recherchiert hat. Und manchmal erfahren Journalisten als 'harmlose Touristen' in ebensolchen Gesprächen mehr, als offizielle Stellen. Auf jeden Fall hat Baecker auch in England recherchiert und vieles, was sich in seinem Buch zwischen der schriftstellerischen Phantasie versteckt, kann man bei genauen hinsehen rekonstruieren. Mit seiner Phantasie, angereichert durch jahrelange journalistische Erfahrungen, steht der Autor nicht alleine da. Jeder dritte Engländer glaubt heute noch an einen Komplott. Baecker ist außerdem sicher, dass man bei den neuerlichen Untersuchungen, mit denen Richter Michael Burgess den obersten Polizeibeamten Englands, Scotland Yard-Chef John Steven, beauftragt hat, weitere Fakten finden wird, die auch schon in seinem Manuskript von 1997 zu finden sind.


Martin Luther King - Freiheitsreformler 

  • Nachname: King
    Vorname: Martin Luther
    Geburtsdatum: 1929-01-15
    Geburtsort: Boyhood (USA)
    Todesdatum: 1968-04-04
    Todesort: Memphis (Tennessee, USA)
    Sternzeichen: Steinbock
Zitat von M. Luther King „Die Rassenprobleme werden nie endgültig gelöst werden, solange die unterdrückten Menschen nicht fähig sind, ihre Feinde zu lieben.“
 

  Kurzbiographie von Martin Luther King Die Bürgerrechtsbewegung für mehr Rechte der Schwarzen in den USA. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollzog der schwarze Baptistenpfarrer und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King, als Vorkämpfer des gewaltlosen Widerstandes gegen Rassendiskriminierungen in den USA, einen Kampf für die Menschenrechte der farbigen Minderheit. Dieser Einsatz machte King zum Symbol für den Frieden und die Hoffnung für eine bessere Welt. Doch dann wird King am 04.04.1968 in einem Motel in Memphis (Tennessee) von James Earl Ray ermordet.

  I have a dream'(=Ich habe einen Traum) Rede:

Auf seinem Marsch nach Washington 1963 hielt Martin Luther King vor dem Lincoln-Memorial der US-Hauptstadt seine weltberühmte Rede „I habe a dream“: Ich freue mich, heute mit euch zusammen an einem Ereignis teilzunehmen, das als die größte Demonstration für die Freiheit in die Geschichte unserer Nation eingehen wird. Vor hundert Jahren unterzeichnete ein großer Amerikaner, in dessen symbolischen Schatten wir heute stehen, die Emanzipationsproklamation. Er kam wie ein freudiger Tagesanbruch nach der langen Nacht ihrer Gefangenschaft. Aber hundert Jahre später ist der Neger immer noch nicht frei. Hundert Jahre später ist das Leben des Negers immer noch verkrüppelt durch die Fesseln der Rassentrennung und die Ketten der Diskriminierung. Hundert Jahre später schmachtet der Neger immer noch am Rande der amerikanischen Gesellschaft und befindet sich im eigenen Land im Exil. Deshalb sind wir heute hierher gekommen, um eine schändliche Situation zu dramatisieren. In gewissem Sinne sind wir in die Hauptstadt unseres Landes gekommen, um einen Scheck einzulösen. Als die Architekten unserer Republik die großartigen Worte der Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung schrieben, unterzeichneten sie einen Schuldschein, zu dessen Einlösung alle Amerikaner berechtigt sein sollten. Dieser Schein enthielt das Versprechen, dass allen Menschen - ja, schwarzen Menschen ebenso wie weißen - die unveräußerlichen Rechte auf Leben, Freiheit und den Anspruch Glück garantiert würden. Es ist heute offenbar, dass Amerika seinen Verbindlichkeiten nicht nachgekommen ist, soweit es die schwarzen Bürger betrifft. Satt seine heiligen Verpflichtungen zu erfüllen, hat Amerika den Negern einen Scheck gegeben, der mit dem Vermerk zurückgekommen ist: "Keine Deckung vorhanden". Aber wir weigern uns zu glauben, dass die Bank der Gerechtigkeit bankrott ist. Wir weigern uns zu glauben, dass es nicht genügend Gelder in den großen Stahlkammern der Gelegenheiten in diesem Land gibt. So sind wir gekommen, diesen Scheck einzulösen, einen Scheck, der uns auf Verlangen die Reichtümer der Freiheit und die Sicherheit der Gerechtigkeit geben wird. Wir sind auch zu dieser merkwürdigen Stätte gekommen, um Amerika an die grimmige Notwendigkeit des Jetzt zu erinnern. Jetzt ist nicht die Zeit, wo man sich den Luxus einer "Abkühlungsperiode" leisten oder die Beruhigungsmittel langsamen, schrittweisen Fortschritts einnehmen kann. Jetzt ist es Zeit, die Versprechungen der Demokratie Wirklichkeit werden zu lassen. Jetzt ist es Zeit, aus dem dunklen und trostlosen Tal der Rassentrennung aufzubrechen und den hellen Weg der Gerechtigkeit für alle Rassen zu beschreiten. Jetzt ist es Zeit, unsere Nation aus dem Flugsand rassischer Ungerechtigkeit zu dem festen Felsen der Brüderlichkeit emporzuheben. Jetzt ist es Zeit, Gerechtigkeit für alle Kinder Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Es währe verhängnisvoll für diese Nation, wenn sie nicht die Dringlichkeit der gegenwärtigen Lage wahrnehmen würde. Dieser heiße Sommer berechtigter Unzufriedenheit des Negers wird nicht zu Ende gehen, solange nicht ein belebender Herbst der Freiheit und Gerechtigkeit begonnen hat. 1963 ist kein Ende, sondern ein Anfang. Wer hofft, der Neger werde jetzt zufrieden sein, nachdem er Dampf abgelassen hat, wird ein böses Erwachen haben, wenn die Nation wieder weiter macht wie vorher. Es wird weder Ruhe noch Rast in Amerika geben, bis dem Neger die vollen Bürgerrechte zugebilligt werden. Die Stürme des Aufruhrs werden weiterhin die Grundfesten unserer Nation erschüttern, bis der helle Tag der Gerechtigkeit anbricht. Und das muss ich meinem Volk sagen, das an der abgenutzten Schwelle der Tür steht, die in den Palast der Gerechtigkeit führt: Während wir versuchen, unseren rechtsmäßigen Platz zu gewinnen, dürfen wir uns keiner unrechten Handlung schuldig machen. Lasst uns nicht aus dem Kelch der Bitterkeit und des Hasses trinken, um unseren Durst nach Freiheit zu stillen. Wir müssen unseren Kampf stets auf der hohen Ebene der Würde und Disziplin führen. Wir dürfen unseren schöpferischen Protest nicht zu physischer Gewalt herabsinken lassen. Immer wieder müssen wir uns zu jener majestätischen Höhe erheben, auf der wir physischer Gewalt mit der Kraft der Seele entgegentreten. Der wunderbare, neue kämpferische Geist, der die Gemeinschaft der Neger erfasst hat, darf uns nicht verleiten, allen Weißen zu misstrauen. Denn viele unserer weißen Brüder - das beweist ihre Anwesenheit heute - sind zu der Einsicht gekommen, dass ihre Zukunft mit der unseren untrennbar verbunden ist. Sie sind zu der Einsicht gekommen, dass ihre Freiheit von unserer Freiheit nicht zu lösen ist. Wir können nicht allein marschieren. Und wenn wir marschieren, müssen wir uns verpflichten, stets weiter zu marschieren. Wir können nicht umkehren. Es gibt Leute, die fragen diejenigen, die sich selbst der Bürgerrechte verpflichtet fühlen: "Wann werdet ihr endlich zufriedengestellt sein?" Wir können niemals zufriedengestellt sein, solange der Neger das Opfer der unaussprechlichen Schrecken polizeilicher Brutalität ist. Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange unsere müden Leiber nach langer Reise in den Motels an den Landstraßen und den Hotels der großen Städte keine Unterkunft finden. Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange die Bewegungsfreiheit der Neger in erster Linie darin besteht, von einem kleinen Getto in ein größeres zu geraten. Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange noch unsere Kinder ihrer Freiheit und Würde beraubt werden durch Zeichen, auf denen es heißt: "Nur für Weiße". Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange der Neger in Mississippi nicht das Stimmrecht hat und der Neger in New York niemand hat, den er wirklich wählen möchte. Nein, wir werden nicht zufriedengestellt sein, bis das Recht strömt wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein mächtiger Strom. Ich weiß wohl, dass manche unter euch hierher gekommen sind aus großer Bedrängnis und Trübsal. Einige von euch sind direkt aus engen Gefängniszellen gekommen. Einige von euch sind aus Gegenden gekommen, wo ihr aufgrund eures Verlangens nach Freiheit mit genommen und erschüttert wurdet von den Stürmen der Verfolgung und polizeilicher Brutalität. Ihr seid die Veteranen schöpferischen Leidens. Macht weiter und vertraut darauf, dass unverdientes Leiden erlösende Qualität hat. Geht zurück nach Mississippi, geht zurück nach Georgia, geht zurück nach Louisiana, geht zurück in die Slums und Gettos der Großstädte im Norden in dem Wissen, dass die jetzige Situation geändert werden kann und wird. Lasst uns nicht Gefallen finden am Tal der Verzweiflung. Heute sage ich euch, meine Freunde, trotz der Schwierigkeiten von heute und morgen habe ich einen Traum. Es ist ein Traum, der tief verwurzelt ist in amerikanischen Traum. Ich habe einen Traum, dass eines Tages diese Nation sich erheben wird und der wahren Bedeutung ihres Credos gemäß leben wird: "Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: dass alle Menschen gleich erschaffen sind." _ Ich habe heute einen Traum! Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können. Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase und Gerechtigkeit verwandelt. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird. Ich habe einen Traum, dass eines Tages in Alabama mit seinen bösartigen Rassisten, mit seinem Gouverneur, von dessen Lippen Worte wie "Intervention" und "Annullierung der Rassenintegration" triefen . . ., dass eines Tages genau dort in Alabama kleine schwarze Jungen und Mädchen die Hände schütteln mit kleinen weißen Jungen und Mädchen als Brüdern und Schwestern. Ich habe einen Traum, dass eines Tages jedes Tal erhöht und jeder Hügel und Berg erniedrigt wird. Die rauen Orte werden geglättet und die unebenen Orte begradigt werden. Und die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch wird es sehen. Das ist unsere Hoffnung. Mit diesem Glauben kehre ich in den Süden zurück. Mit diesen Glauben werde ich fähig sein, aus dem Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung zu hauen. Mit diesem Glauben werden wir fähig sein, die schrillen Missklänge in unserer Nation in eine wunderbare Symphonie der Brüderlichkeit zu verwandeln. Mit diesem Glauben werden wir fähig sein, zusammen zu arbeiten, zusammen zu beten, zusammen zu kämpfen, zusammen ins Gefängnis zu gehen, zusammen für die Freiheit aufzustehen, in dem Wissen, dass wir eines Tages frei sein werden. Das wird der Tag sein, an dem alle Kinder Gottes diesem Lied eine neue Bedeutung geben können: "Mein Land von dir, du Land der Freiheit singe ich. Land, wo meine Väter starben, Stolz der Pilger, von allen Bergen lasst die Freiheit erschallen." Soll Amerika eine große Nation werden, dann muss dies war werden. So lasst die Freiheit erschallen von den gewaltigen Gipfeln New Hampshires. Lasst die Freiheit erschallen von den mächtigen Bergen New Yorks, lasst die Freiheit erschallen von den hohen Alleghenies in Pennsylvania. Lasst die Freiheit erschallen von den schneebedeckten Rocky Mountains in Colorado. Lasst die Freiheit erschallen von den geschwungenen Hängen Kaliforniens. Aber nicht nur das, lasst die Freiheit erschallen von Georgias Stone Montain. Lasst die Freiheit erschallen von Tennesees Lookout Mountain. Lasst die Freiheit erschallen von jedem Hügel und Maulwurfshügel in Mississippi, von jeder Erhebung lasst die Freiheit erschallen. Wenn wir die Freiheit erschallen lassen - wenn wir sie erschallen lassen von jeder Stadt und jedem Weiler, von jedem Staat und jeder Großstadt, dann werden wir den Tag beschleunigen können, an dem alle Kinder Gottes - schwarze und weiße Menschen, Juden und Heiden, Protestanten und Katholiken - sich die Hände reichen und die Worte des alten Negro Spiritual singen können: "Endlich frei! Endlich frei! Großer allmächtiger Gott, wir sind endlich frei!"

Kindersoldat von Anni
Hast du jemals die Schüsse
von ferner vernommen?
Hast du jemals die Küsse
eines toten Kameraden bekommen?
Hast du jemals gehört
eines Soldatens Todesschrei?
Hast du dich jemals empört
gegen den Hagel von Kugeln aus Blei?
Hast du jemals ein Kind
von Tränen getröstet?
Hast du jemals den Wind gehört,
wie er aufrüstet?
Hast du jemals erschossen
einen jungen Mann?
Hast du jemals beschlossen,
dass das nicht alles sein kann?
Hast du jemals geweint,
Tränen von bitterstem Schmerz?
Hast du jemals wie es scheint,
getroffen eines Kriegers Herz?
Hast du jemals getötet
eine unbekannte Herde?
Hast du jemals gerötet
gesehen die Erde?
Hast du jemals vergossen
des Unschuldes Blut?
Hast du jemals erschossen
jemanden voller blinder Wut?
Krieg is scheiße!!!
Wenn du nichts hast,
für das du sterben würdest,
hast du nicht richtig gelebt.

Martin Luther King: Der Weg zur Gewaltlosigkeit

(Aus: M. L. King: "Kraft zum Lieben", S. 109f) Wenn man eine bessere Stellung sucht, nützt es einem nichts, die Fabrik anzuzünden. Etwas zu vernichten, kann uns unserem Ziel nicht näher bringen. In Kraft und Demut müssen wir dem Hass mit Liebe begegnen. Überall sehen wir die Trümmer von Gemeinschaften, die sich dem Hass und der Gewalt verschrieben haben.

„Unsere Leidenskraft ist ebenso groß wie eure Macht, uns Leiden zuzufügen. Tut mit uns, was ihr wollt, wir werden euch trotzdem lieben. Werft uns ins Gefängnis, wir werden euch trotzdem lieben. Und seid sicher, wir werden mit unserer Leidensfähigkeit überwinden. Eines Tages werden wir die Freiheit gewinnen. Wir werden so lange an euer Herz appellieren, bis wir auch euch gewonnen haben. Und dann wird unser Sieg ein doppelter sein."

Martin Luther King, er ruhe in Frieden.

"Frieden wird es auf der Welt nie geben, solange es Gewalt gib!"

"Jesus von Nazareth" von Anni
Was wäre denn einfach nur wenn Jesus nicht gelebt die Kranken nicht geplegt? Er nicht der Gottessohn und Judas nicht den Lohn für den Verrat den der so schändlich tat. Welchen Glauben hätten wir, wären wir noch Heiden Gott danke dir dass konnten wir ja meiden. Dann gäb es keine Kreuzsymbolik, es würde fehlen der Samen, bei Kunst, Musik, Flüchen und Politik und für sämtliche Namen. Kein Papst kein Vatikan auch Weihnacht Pfingst und Ostern hätten wir nicht angetan und Jesu nicht auf schönen Postern. Jetzt haben wir 2003, das Jahr wär dann einerlei. Wäre der Erlöser nicht geboren, dann wär der Glaube eingefroren. Dann gäb es keine Kirchensteuer und der Glaube wär nicht teuer. Auch die, die Christen hassen, müssten andere nun dann fassen.



Mut gegen Wut - Schaut nicht weg!

Zivilcourage heißt wörtlich übersetzt Bürgermut. Erstmals 1835 in Frankreich nachgewiesen, geht der Begriff in Deutschland auf Otto von Bismarck zurück. Bei Zivilcourage denken sicher die meisten an bedrohliche Situationen wie Schlägereien, Belästigungen usw. Das liegt sicher daran, dass solche Fälle besonders spektakulär und oft genug auch besonders entsetzlich sind, wenn wieder einmal niemand bereit war zu helfen. Zivilcourage fängt schon viel früher und im Kleinen an. Die Entscheidung, in einer bestimmten Situation (zivil)couragiert einzugreifen, wird als ein vier Phasen umfassender Prozess beschrieben.

  • Der erste Schritt besteht darin, ein Ereignis überhaupt wahrzunehmen, wozu es Aufmerksamkeit und sozialer Sensibilität bedarf.
  • Der zweite Schritt ist, das Erkannte als Notsituation einzustufen. Dafür ist unter anderem die Fähigkeit zur Empathie entscheidend.
  • Der dritte Schritt beinhaltet das Begreifen und Bejahen persönlicher Verantwortlichkeit. Dies erfolgt nur dann, wenn die Person der Überzeugung ist, die spezifischen Anforderungen der Situation auch bewältigen zu können.
  • Im vierten und letzten Schritt geht es darum, eine erfolgversprechende Intervention auszuwählen und durchzuführen. Dazu sind soziale Kompetenzen und ausreichende Selbstsicherheit notwendig.

Verhaltenstipps
Die Polizei hat sechs praktische Regeln für mehr Sicherheit zusammengestellt, die jeder anwenden kann.

  1. Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen.
  2. Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.
  3. Ich beobachte genau und präge mir Täter-Merkmale ein.
  4. Ich organisiere Hilfe unter Notruf 110.
  5. Ich kümmere mich um Opfer.
  6. Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.


Wenn Du Zeuge einer bedrohlichen Situation wirst und einem Anderen helfen willst, ist es nicht einfach, das Richtige zu tun. Gar nichts tun ist aber noch schlimmer. Einige Ratschläge für das Verhalten in so einer Situation:

  • Konkret Hilfe suchen! Versuche soviel wie möglich Hilfe zu organisieren. In Überzahl ist es denkbar körperlich einzugreifen oder sich im Kreis um den Täter zu stellen. Dabei ist es besser, jemanden gezielt anzusprechen, als sich ungezielt an viele Leute gleichzeitig zu wenden. Gleichzeitig solltest du dich mit einem konkreten Aufruf an Sie wenden: "Du mit dem Kapuzenpulli, steh auf und hilf mir!"
  • Telefonischer Notruf Bei einem telefonischen Notruf musst du folgende Punkte beachten: Sag deinen vollständigen Namen! Was ist wo passiert? Von wo aus rufst du an? Nicht gleich auflegen, sondern Fragen abwarten!
  • Ruhe bewahren! Versuche beruhigend und entspannend zu wirken. Vermeide außerdem schnelle Bewegungen, die beim Täter unkontrollierte Reaktionen auslösen können.
  • Solidarität Signalisiere dem Opfer deine Solidarität. Bau Blickkontakt zu ihm auf oder fordere es auf zu Dir herüber zu kommen.
  • Gespräch suchen Suche das Gespräch mit dem Angreifer. Sieh ihn dabei mit festem Blick an. Versuche deutlich, mit fester Stimme zu sprechen. Höre dem Angreifer konzentriert zu. Flehen und Unterwürfigkeit ermutigen den Angreifer nur.
  • Drohen und Beleidigen Drohe und beleidige nicht! Das kann zur Eskalation der Situation führen. Versuche stattdessen das Verhalten zu kritisieren ohne den Angreifer persönlich anzugreifen. Die Formulierung so genannter „Ich-Botschaften“ kann sehr hilfreich sein. Es gilt die Situation zu entspannen.
  • Kein Körperkontakt! Vermeide es den Angreifer anzufassen. Auch wenn er anscheinend nicht besonders viel Gefühl für die Rechte anderer hat – seine kennt er ganz genau. Es wird ihm also nicht passen, angefasst zu werden und ihn nur unnötig reizen. Eine körperliche Auseinandersetzung ist nur zu empfehlen, wenn ihr in der Überzahl seid und keine Waffen im Spiel sind.
  • Kreatives Handeln Ob als Opfer als eingreifende Person, kreatives Handeln kann die Situation entscheidend beeinflussen.
  • Siezen Es ist sinnvoll den Angreifer zu siezen und nicht zu duzen. Außenstehende wissen dann sofort, dass es sich nicht um eine kleine Streitigkeit unter Freunden handelt.
  • Zeugen Stell Dich als Zeuge zur Verfügung. Beobachte das Tatgeschehen aufmerksam und versuch dir Merkmale des Täters einzuprägen. Deine Aussage kann helfen den Täter zu fassen.

Wenn Du bedroht wirst, Dich jemand also als Opfer ausgekuckt hat, dann heißt das noch lange nicht, dass Du Dich auch so verhalten musst. Raus aus der Opferrolle - diese Regel gilt auch hier. Je nach dem, ob Du mit einem Messer bedroht oder "nur" mit Worten angegangen wirst, kann dann ein kluges Verhalten ganz unterschiedlich aussehen. Aber auch hier gibt es ein paar allgemeingültige Tipps:

  • Ruhe bewahren! Gerate nicht in Panik. Versuche beruhigend und entspannend auf den Angreifer zu wirken. Vermeide außerdem schnelle Bewegungen, die beim Gegner unkontrollierte Reaktionen auslösen können.
  • Gib nicht die Marionette mit der man alles machen kann. Flehen und Unterwürfigkeit ermutigen den Angreifer nur.
  • Such das Gespräch Versuche mit dem Angreifer in Kontakt zu kommen. Sieh ihn dabei mit festem Blick an. Versuche deutlich, mit fester Stimme zu sprechen. Höre dem Angreifer konzentriert zu.
  • Fokussierung Sprich bei einer Gruppe von Tätern gezielt einen einzelnen an. Wenn es einen Anführer gibt, konzentrier dich auf ihn.
  • Drohe und beleidige nicht! Das kann zur Eskalation der Situation führen. Versuche stattdessen sein Verhalten zu kritisieren ohne den Angreifer persönlich anzugreifen. Die Formulierung so genannter Ich-Botschaften kann sehr hilfreich sein.
  • Kein Körperkontakt! Vermeide es den Angreifer anzufassen. Auch wenn er anscheinend nicht besonders viel Gefühl für die Rechte anderer hat - seine kennt er ganz genau. Es wird im also nicht passen, angefasst zu werden und ihn nur unnötig reizen. Eine körperliche Auseinandersetzung ist nur zu empfehlen, wenn ihr in der Überzahl seid und keine Waffen im Spiel sind.
  • Hilfe holen Die Erfahrung hat gezeigt, dass es besser ist jemanden gezielt anzusprechen, als sich ungezielt an viele Leute gleichzeitig zu wenden. Gleichzeitig solltest du dich mit einem konkreten Aufruf an sie wenden. "Du mit der roten Cappie. Steh auf und hilf mir." "Sie mit der schwarzen Lederjacke. Rufen Sie die Polizei!"
  • Sei kreativ! Wenn Du etwas Unerwartetes tust, bist Du es, der den Angreifer überrascht und aus dem Konzept bringt.
  • Es ist sinnvoll den Angreifer zu siezen und nicht zu duzen. Das mag euch bei gleichaltrigen zwar etwas seltsam vorkommen, aber Außenstehende wissen dann sofort, dass es sich nicht um eine kleine Streitigkeit unter Freunden handelt.
  • Waffen Messer oder Gaspistole, beides mag sich cool anfühlen und dir das Gefühl von Sicherheit geben. Im Ernstfall sind Waffen aber ein zusätzliches Risiko. Bei einem Handgemenge kann es schnell passieren, dass du auf einmal das eigene Messer am Hals hast. Auch Gassprays können in Innenräumen oder bei ungünstigen Windverhältnissen mehr schaden als helfen. Empfohlen werden stattdessen Signalpfeifen oder Alarmgeräte, die einen ohrenbetäubenden Lärm produzieren.
  • Polizei Informiere immer die Polizei über einen Angriff oder Überfall und zeige die Täter an.

Ich - Botschaften
Es gibt kaum ein besseres Werkzeug, um Diskussionen, Konflikte und sonstige schwierige Gesprächssituationen zu entkrampfen als Ich-Botschaften. Sie sorgen schnell dafür, dass das Gespräch persönlicher wird und wirken fast immer deeskalierend. Doch Ich-Botschaften zu formulieren, vor allem unter Stress, ist gar nicht so leicht. Der Satz “Ich finde, dass du ein Blödmann bist” erfüllt nicht die notwendigen Kriterien. Wie Sie es besser machen, steht hier …

Ich-Botschaften sind dann “richtige” Ich-Botschaften, wenn sie nur und ausschließlich Ihre Eindrücke, Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse ausdrücken, ohne dem Empfänger dafür die Verantwortung zuzuschieben – auch nicht “unterschwellig”. Ein Satz wie “Ich fühle mich missverstanden” drückt nicht Ihre Gefühle aus, sondern Ihre Interpretation oder Ihre Meinung darüber, was Ihr Gesprächspartner von Ihnen verstanden hat. Und woher wollen Sie das wissen?

Die folgenden vier Schritte haben sich in Konfliktsituationen, beim Feedback oder in schwierigen Gesprächen sehr bewährt (hier erläutert am Beispiel eines Seminarteilnehmers, der – aus welchen Gründen auch immer – nicht “bei der Sache ist” und sich daher mit seinem Nachbarn unterhält.)

1. Beobachtung ohne Bewertung ausdrücken (bzw. Beobachtung und Bewertung klar trennen).
Beispiel: “Wenn Sie sich mit Ihrem Nachbarn unterhalten, während ich Ihnen etwas erzähle …” Wichtig: Wörter wie “immer”, “dauernd”, “oft”, “ständig” vermeiden, sie stellen eine unterschwellige Bewertung dar und führen meist dazu, dass der oder die Angesprochene sich unzulässig bewertet fühlt.

2. Gefühle ausdrücken.
Beispiel: ”… bin ich unsicher (irritiert, frustriert…)” Wichtig: Viele Begriffe, die wir für Gefühle benutzen, drücken eine Bewertung des Empfängers aus, so z.B. missverstanden, unterdrückt, missbraucht, getäuscht etc.

3. Eigene Bedürfnisse ausdrücken.
Beispiel: ”… weil ich die Akzeptanz/Unterstützung der Teilnehmer brauche”. Negative Gefühle entstehen, weil Ihre Bedürfnisse nicht erfüllt sind und nicht, weil Ihr Gegenüber sich so oder so verhält. Also nicht “Ich bin ärgerlich, weil Sie…”, sondern “Ich bin ärgerlich, weil ich … brauche”!

4. Eine Bitte formulieren.
Beispiel: “Ich bitte Sie, mir zu sagen, ob Sie das Thema langweilt oder ob Sie sonst irgend etwas stört.” Die Bitte stellt die “Brücke” dar, über die die Kommunikation mit dem Empfänger wieder in Gang gebracht wird. Wichtig: Eine Bitte ist keine Forderung! Sie können niemand dazu zwingen, Ihre Bedürfnisse zu erfüllen, auch wenn Sie das vielleicht häufig glauben. Falls Sie es doch versuchen, bekommen Sie früher oder später die Quittung dafür.
Diese vier Schritte lassen sich hervorragend in der Konfliktbearbeitung, bei Feedback-Runden oder anderen “schwierigen” Gesprächen einsetzen.

Vorsicht: Auch eine Ich-Botschaft kann eine Du-Botschaft enthalten.

Beispiele: “Ich fühle mich missverstanden!”, “Ich habe das Gefühl, Sie nehmen mich nicht ernst!”, “Ich fühle mich betrogen.” etc.
Diese Sätze kommen beim Empfänger garantiert als Kritik und Anschuldigung an (Und nebenbei bemerkt: Sie waren meist auch so gedacht.). Die Konsequenzen sind: Der Konflikt eskaliert weiter, es kommt zu Verteidigungen, weiteren Anschuldigungen etc.



 

Fakten

  • 86% aller Zeugen einer Gewalttat haben nicht geholfen!
  • 66% nannten als Grund Angst vor dem Täter!
  • 86% befürchteten statt einer Belohnung mit juristischen Konsequenzen konfrontiert zu werden!
  • 16% nannten Gleichgültigkeit als Motiv!
    (nach einer Umfrage des Münchner Instituts für Recht und Wirtschaft)

Gedenken an Dominik Brunner († 12. September 2009 in München)
Er war ein deutscher Manager. Am 12. September 2009 wurde er von zwei Jugendlichen am Münchener S-Bahnhof Solln aus Rache ermordet, nachdem er zuvor vier Schüler vor diesen Jugendlichen schützen wollte. Postum wurden ihm zahlreiche Ehrungen für Zivilcourage zuteil.
"München, Samstagnachmittag, 15.45 Uhr. Kaffee und Kuchen-Zeit. Dominik Brunner ist mit der S-Bahn unterwegs. Zu seiner Freundin, heißt es in einigen Medien. Die Linie 7 Richtung Wolfratshausen ist gut besetzt. Das Wetter ist schön, die letzten Sonnenstrahlen des Herbstes haben viele Münchner nach draußen gelockt. Der 50-Jährige sieht, wie zunächst drei Jugendliche einige Kinder attackieren. Es geht angeblich um 15 Euro, die sie erpressen wollen. D. Brunner greift ein, als die anderen Fahrgäste wegschauen. Natürlich. Er kann schließlich nicht zusehen, wie die 17- und 18-Jährigen die 13- bis 15-Jährigen verprügeln. Er ruft über sein Handy die Polizei und bleibt bei den verängstigten Mädchen und Jungen, als sie wenig später an der S-Bahnstation Solln aussteigen. Es ist gegen 16.10 Uhr. B. ahnt nicht, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Die beiden Jugendlichen, Markus S. und Sebastian L., gehen am Bahnsteig auf ihn los, schlagen und treten immer wieder auf den Geschäftsmann ein, auch als er längst am Boden liegt. Als die Polizisten und ein Notarzt endlich eintreffen, ist der Mann nicht mehr zu retten. Angeblich hat er mehr als 22 einzelne Verletzungen erlitten. Wenig später stirbt er in einer Klinik. Totgeschlagen von zwei Jugendlichen, weil er Courage zeigte, weil er half, als Hilfe nötig war - und weil er allein war.
Damit ist wieder München der Ort, an dem eine Gewalttat verübt wird, die die Öffentlichkeit in der gesamten Republik aufschreckt: Wie 2007, als zwei Jugendliche einen Rentner in einem U-Bahnhof schwer verletzten. Und wie im Sommer dieses Jahres, als drei Schweizer Jugendliche einen Mann scheinbar hemmungslos verprügelten und schwer verletzten. Wie in den ersten beiden Fällen können die mutmaßlichen Täter auch jetzt schnell dingfest gemacht werden. Noch an der S-Bahnstation erfolgt am Samstag die Festnahme. Wenig später heißt es, die mutmaßlichen Täer seien polizeibekannt. Der ältere der beiden Jugendlichen saß offenbar bereits wegen schwerer räuberischer Erpressung und Körperverletzung in Arrest, der jüngere sei wegen Diebstahl und eines Drogendeliktes vorbestraft.
Noch am selben Abend liegen an der Stelle, an der D. Brunner erschlagen wurde, Blumen. Jemand hat eine Kerze entzündet."

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