Selbstgeschriebene Gedichte von Anni

 

 Ich bin zwar keine gute Dichterin, aber manchmal schreibe ich einfach drauf los, nur weil mir zu einem Wort viel einfällt. Meistens inspirieren mich Bücher oder Diskusionen. Ihr könnt sie euch anschauen, aber bitte nicht rauskopieren und auf eine HP stellen, da ich sie selber verfasst habe. Das neueste Gedicht ist von 2007.



Wenn ich die Wahl hätte,
zwischen Sonne und Regen,
ich nähme den Regen,
den dann sieht niemand
meine Tränen.
Und vielleicht gibt es danach
einen Regenbogen,
an dessen Ende
jeder Mensch
sein Glück finden kann.


Träume leben von Anni
Während ich Zeile um Zeile schreibe
um Träume zu verlängern,
legen andere Cent um Cent beiseite,
um Träume zu erleben.
Währendessen lebe ich glücklich
und zufrieden bin und
einfach weitere Zeilen schreibe,
träumen sie vom Leben
um einen weiteren Cent
beiseite zu legen.
Irgendwann fangen sie enttäuscht an,
für den nächsten Traum
Cent um Cent beiseite zu legen,
während meine Träume mit
jeder Zeile an Farbe gewinnen.
Sollte man manchmal Träume
nicht nur träumen?


Freude von Anni
Ach ich bin so erfüllt von diesem Glücksgefühl
Heut ist ein wunderbarer frühlingshafter Tag
Mir ists so heiß und überhaupt kein wenig kühl
Mich heut einfach mal jeder anlächelt und mag

Ich könnte die ganze große Welt umarmen heut
Ich könnte glücklich hoch in die Luft springen
Ich könnte weinen vor so viel Glück und Freud
Ich könnte den ganzen Tag nur freudig Singen

Es ist so unbeschreiblich schön und wundervoll
Um mich herum ist so ein netter lieblicher Duft
Alles jeder Augenschalg auch jede Tat ist toll
Wie warm ist doch heute die duchsichtige Luft

Diese schönen Stunden werd ich nie vergessen
Aber Glück ist vergänglich verweile doch noch
Diese schönen Augenblicke die will ich messen
Das Glück kam zu mir als ich an der Rose roch


Straßenkinder von Anni
Hallo ich heiße auf der Straße Taff,
ich bin so ungefähr 16 einhalb Jahre alt
ich bin klein, nett, süß aber nicht laff
im Gegenteil, eher grob, brutal und kalt
Die Straßenkids sind alle so
sonst kannst du kannst du nicht überleben
Wir haben alles, sogar ein Klo
da musst du nur den Deckel heben.
Daheim wurd ich fast nur geschlagen
Musste steinhartes Brot dann kauen
Fing an meine Fingernägel zu nagen
Am Schluss bin ich dann abgehauen
Wir kennen den grausamsten Tod
es ist schrecklich und nicht fair
da siehst du nur noch blutrot
und du glaubst dein Herz ist leer
Viele nehmen zu harte Drogen
alle haben sehr viel durchgemacht
wir haben viel zu viel gelogen
keine Angst, wenn mal was kracht
Aber unser Leben hat auch schöne Seiten
wir haben einen tollen Zusammenhalt
können auch auf wilden Pferden reiten
und zusammen ist es nicht mehr kalt
Dieses Leben hier ist hammerhart
auch für ein Streetgirl wie mich
wir spielen Verfolgung und Dart
das wär bestimmt nichts für dich


Danke für Alles von Anni
Wenn ich weine, tröstest Du mich,
wenn ich lache, lachst Du mit.
Wenn ich bitte, hörst Du mir zu,
und wenn ich will, hab ich meine Ruh.
Du glaubst alles, was ich auch sage,
hilfst mir in jeder misslichen Lage.
Du reichst mir immer beide Hände,
und hilfst mir über Mauern und Wände.
Dieses Gedicht soll dir danken,
einfach für die schöne Zeit.
Und auch für den Schmerz,
denn ihn redeten wir öfters breit.
Wenn du sprichst, gefriert alles in mir,
und wenn du zweifelst, helfe ich dir.
Wenn du denkst, träume ich für dich,
und wenn du weinst, zaubere ich dir Licht.


Ein Schneeflockenmeer von Anni
Vom Himmel fällt strahlend weiß und leicht
eine Schneeflocke auf meine Hand.
Ganz weit weg spüre ich die Kälte
und die Wärme meiner Haut lässt sie schmelzen
zu einem Tropfen, wie eine Träne.
Ich denke an dich und daran,
wie sehr diese Schneeflocke nun den Tränen
die ich um dich weinte gleicht.
Allesamt aus nassem wasser.
Einzelne Tropfen, die alleine nichts bewirken
doch zusammengeschlossen
zu einem endlosen Meer werden.
Einem Meer über dem die Sonne scheint,
Möwen kreischen ihre Runden drehen
in dem Schiffe verschwinden und
tausende Tierarten ihr Zuhause haben.
Einem Meer über dem es regnet
windet, stürmt und schneit.
...und wieder fällt vom Himmel
strahlend weiß und leicht
eine Schneeflocke...


Träne im Schlaf von Anni
Als hätte ich nicht schlafen können
So lag ich einfach nur da.
Und lauschte dem leisen Wind,
dem Rascheln der Bäumen
betrachtete die abertausend Sterne.
Ein weiches Kissen unter meinem Kopf
Dachte einfach an gar nichts.
Endlich schlief ich ein
Und eine Träne
Versank langsam zwischen weichen Daunen.


Es brennt von Anni

Tief im Herzen hämmert es,
es verursacht Schmerzen
und will nicht weichen,
denn es ist aus dem Herzen.

Das Herz kann nicht weinen,
es muss sich wehren und
Schreie die keiner hört,
dennoch tut leugnen weh.

Lügen sind alltäglich,
keinem geht es gut,
doch alle sagen sie es
nur unser Herz weiß es.

Plötzlich erlisst das Lächeln,
es krampf sich zusammen
die Lippen gepresst,
denn der Schmerz tötet
...innerlich


Einsamkeit von Anni
Dieser furchtbar brennend heiße Schmerz
Ich fühle mich innerlich so sehr zerrissen
Du bleibst immer ganz tief in meinem Herz
Werde dich egal was ich mache vermisssen
Wir müssen das Leben mehr lernen zu schätzen
Du warst mir so unentbeerlich mega wichtig
Dich kann niemals irgendjemand je ersetzen
Aber das spüre ich jetzt erst so richtig
Du warst die Einzige die mich ecgt verstand
Tränen kullern mir ungehalten die Wange lang
Braucht ich Halt gabst du mir deine Hand
Wollte nur noch springen in den tiefen Abhang
Hat das Leben ohne dich überhaupt noch Zweck
Ich heule noch verzweifelt an deinem Grab
Du bist einfach nie nie mehr da einfach weg
Wollte sagen wie unsagbar lieb ich dich hab
Könnte die ganze Zeit nur noch so flennen
Hat das ganze den überhaupt irgendeinen Sinn
Will nur noch sterben - vor ein Auto rennen
Mein Leben ist jetzt sowieso schon total hin
Ich frage mich immer und immer wieder warum
Was soll ich denn jetzt nur ohne dich machen
Die Antwort kann nicht einfach heißen darum
Ohne dich kann ich nicht mehr richtig lachen
Ich grübel nach während dem stummen Sitzen
Keine Antwort, als ich dich bittend leise rief
Ich muss mich immer wieder von neuem ritzen
Eine frische seelische Wunde so rießig tief
Deinen Tod hab ich noch nicht überwunden
Dich zu vergessen ist wirklich sehr schwer
Meine Handgelenke beide noch verbunden
Ich werde sie heilen im endlos weiten Meer
Meine Tränen werde ich zu dir hochsenden
Dies ist aber nicht das Ende allen Strebens
Das Leben kann doch nicht einfach so enden
Der Tod ist der Anfang des ewigen Lebens


Suizid von Anni
Die Sonne scheint, für mich ists Regen,
am Liebsten würd ich mich auf die Schienen legen,
die Schienen, auf denen dein Zug wegfährt,
die Schienen, die dich fortbringen, weit weg.
In Tränen versunken und krieg keine Luft,
freue mich dennoch, dass du mich besuchst.
Schau ich ein letztes Mal zu dir,
denk daran, bald bist du nicht mehr hier.
Erst vorhin der Anfang, und jetzt schon das Ende.
Als ob die Zeit nicht eine Minute fände, für uns zwei.
Eine Minute bis in die Ewigkeit.
Du steigst ein und gleich bist du weg,
eine Träne mehr auf den Boden fällt,
gehen lassen kann ich dich nicht,
behalten auch nicht ganz für mich.
Ich vermisse dich und sage Tschüss
...für immer!


Weinen von Anni
Mittlerweile verursachen sie Schmerzen.
Verbrennen meine Haut,
Schneiden Stücke aus dem Herzen,
Endlich werden stumme Schreie laut.
Der Atem in stössen,
Es versagt die Stimme.
Mein Alles will sich entblössen,
Der Tränen Vielzahl raubt die Sinne.


Vergangene Liebe von Anni
Ewig wird unsere Liebe sein,
wird wachsen und erblühen,
verloren ist des Feuers schein,
die Suppe wird verbrühen.
Das Wort von gestern liegt im sterben,
in meinem toten Leben,
Der Leichengeruch wird schlimmer werden.
Ich habe dir nichts mehr zu geben.
So nimm was ich dir reichlich gab,
behalts im Herzen dir!
Die Liebe liegt schon tot im Grab,
was also willst du hier?
Ewig wird unsere Liebe sein
auch wenn es kein morgen gibt.
Wenn du mich siehst,
vergiss bitte nicht,
auch ich hab dich geliebt.


Beste Freundin von Anni
Du bist mir echt so unendlich wichtig
Ich vermisse dich jetzt erst so richtig
Ich weiß nicht wo du bist und was du machst
Ob du gerade traurig bist oder glücklich lachst
Ich mag den Klang von deinem vertrauten Namen
Dein Bild seht nicht in irgendeinem extra Rahmen
Aber ich trage dich tief und fest im Herzen
Das hilft gegen die langen starken Schmerzen
Dieser besondere Teil ist ganz und gar dein
Er ist reserviert nur für dich ganz allein
Egal wo ich bin, muss immer an dich denken
Ich würde dir sehr gerne mein Herz schenken
Ich mag dich echt unbeschreiblich mega doll
Egal was passiert, ich unterstütze dich voll
Ich vertraue dir wirklich immer absolut blind
Weil wir einfach die besten Freundinnen sind
Bei Promblemen kannst du echt super zuhören
Trotzdem sind wir manchmal freche Gören
Mit dir würde ich sogar durch Feuer rennen
Uns kann nichts mehr voneinander trennen
Dir kann ich einfach wirklich alles erzählen
Du wirst bestimmt die richtige Antwort wählen
Bei dir finde ich immer noch den letzten Halt
Ich fühle mich geborgen und nicht mehr kalt
Wenn man deine Freundschaft hat, ist man reich
Wir verstehen uns super, sind aber doch nicht gleich
Von unseren Erlebnissen haben wir einige Schrammen
Aber wir halten trotzdem immer ganz fest zusammen
Manchmal war ich fies, aber du hast mir vergeben
Ganz ehrlich ohne dich will ich nicht mehr leben
Wir verstehen einander, müssen uns nicht rächen
Ich hoffe unsere Freundschaft wird nie brechen


Stimme von Anni
Ich möchte der Bernstein sein
der Deine Stimme umschliesst
wie ein wertvolles Juwel
doch damals
war ich nur der Sand
durch den die Worte hindurch
gelaufen sind
denn ich wusste ja nicht
dass ich sie
zum letzten Mal hören würde...


Todesverlust von Anni
Ein Meer von Tränen
dass mich nicht schlafen lässt
die Flut der Trauer
die meine Sachen durchnässt
Eine Welle der Einsamkeit
die über mir zusammenbricht
wie ein Fisch im Trockenen
warte ich auf dich
Meine Seele ist wie Sand
in den du Spuren setzt
der Schmerz meiner Seele
der mir das Herz zerfetzt
Aus dem Meer eine Muschel
die meine Perlentränen fasst
du bist der Grund
der mich nicht schlafen lässt
...denn ich weiß genau, dass
du selbst wenn du wolltest
nie zurückkehren kannst.


Freunde von Anni
Das schöne an einer Freundschaft
ist nicht die ausgestrechte Hand,
das freundliche Lächeln
oder der menschliche Kontakt,
sondern das erhebene Gefühl,
jemanden zu haben,
der einem glaubt und
einem das Vertrauen schenkt!


Grabbesuch von Anni
Hier steh ich nun an deinem mohnroten Grab
Wie sehr ich auch bei deinem Tod geweint hab
Du warst mir wirklich so unendlich wichtig
Vergessen werde ich dich niemals richtig
Du bleibst immer ganz tief in meinem Herz
Dieser furchtbar brennend heiße Schmerz
Verursacht durch die messerscharfe Trauer
Schutz bieter nur die überlange Lügenmauer
Ich fühle mich innerlich so sehr zerrissen
Werde dich egal was ich mache vermisssen
Ich frage mich wirklich immer wieder warum
Die Antwort kann nicht einfach heißen darum
Was soll ich denn jetzt nur ohne dich machen
Ohne dich kann ich nicht mehr richtig lachen
Ich grübel nach während dem stummen Sitzen
Ich muss mich immer wieder von neuem ritzen
Eine frische seelische Wunde so mächtig tief
Keine Antwort, als ich dich bittend leise rief
Schweigen ist manchmal der lauteste Schrei
Ich lass dich für immer los, ich lass dich frei
Deinen Tod hab ich noch nicht überwunden
Meine Handgelenke sind noch fest verbunden
Ich werde sie heilen im endlos weiten Meer
Denn es fühlt sich an als wäre alles nur leer
Meine Tränen werd ich zu dir hochsenden
Das Leben kann doch nicht einfach so enden
Dies ist aber nicht das Ende allen Strebens
Der Tod ist der Anfang des ewigen Lebens


Weg von Anni
Ist es der Weg, der uns weiterführt?
Können wir selbst entscheiden,
oder werden wir von oben berührt?
Wer schickt uns dann das Leiden,
und wer die Liebe...


Auf und Davon von Anni
Leise aber auch eiskalt
genauso wie der Schnee
ich finde keinen Halt
es tut so unheimlich weh.

Wieso bist sind sie weg
und wohin gehen sie?
Ein blutiger Fleck
ich fall auf die Knie
wohin gehen sie...
...die Seelen


Kinobesuch von Anni
Manchmal fühlt man sich
in einem Film sofort daheim.
"Hey, das könnte ich sein,
dort ist ja mein Nachbar
und meine Kollegen
sind auch dabei!"
Doch wenn es dann
zum Happy End kommt,
merkt man, es war doch
ein Film war.


Beudeutung der Farben von Anni
Warum ist weiß die Farbe der Unschuld,
so kalt und unerbittlich wie Schnee?
Warum ist rot die Farbe der Liebe,
wie vergossenes Blut?
Warum ist gelb die Farbe des Neides,
wo doch die Sonne mit jedem Strahl
mein Herz erwärmt?
Grün ... Hoffnung, Frühling
und neues Erwachen.
Das ist meine Lieblingsfarbe!


Stumme Tränen von Anni
Ich habe gelernt, still zu weinen.
Meine Tränen sind nur noch Metaphern
für eine Zeit,
in der ich noch zu leben wusste.
Meine Schreie verhallen
in der unendlichen Weite
meiner Seele - ungehört und still.


Engelstod von Anni
Ich stehe hier unterm Zelt der Nacht,
Nebelschleier nur um mich
Trennen mich vom Engel.
Dem Engel meines Herzens.
Wie eine feste Wand.
Wie komme ich nur hindurch?
Mein einzger Wille
Wieder dort zu sein.
Im Himmel fern von Trauer,
Fern von Schmerz.
Ihre Schritte, ihre Stimme
Trägt der Wind zu mir.
Sie ist ganz nah,
Doch unendlich fern.
Ich kann sie sehen,
Doch erkenne ich sie nicht.
Der Nebel zeichnet
Schemen ab vor mir.
Tanzend sehe ich sie.
Immer dünner wird die Wand
Der Nebel nun verschwindet.
Und mit ihm schwindet auch
Die Gestalt des Engels.
Blutige Tränen umspielen mein Gesicht.
Fort ist sie für immer
...mein Engel!


Hass von Anni
Niemand weiß,
wie weh es tut,
jemanden zu lieben,
wenn man kein Herz hat
aus der Tiefe seiner Seele hasst.
Und Niemand weiß,
wie demütigend es ist,
dies offenbart zu haben,
und nicht geliebt zu werden...
Es tut mir leid,
ich hasse und kann nicht lieben,
dies ist mir versagt geblieben.


Spiegel von Anni
leere Augen
starren mich aus einer Maske
entsetzlichen Grauens an
kalte Blicke
brennen sich tief in meine Seele
die qualvoll aufschreit
düstrer Nebel
liegt über ein Leben
endloser Trauer
krallenbewehrte Finger
zerfetzen Gefühle mit einem Schlag
und die Leere breitet sich aus
eisiges Nichts kriecht über
Mauern aus stummen Schweigen
lebloser Wind streichelt sanft
die kahlen Bäume der Erinnerungen
und ein Meer lautloser Schreie
bricht unheilvoll herein
leere Augen
starren mich aus einer Maske
entsetzten Grauens an
entziehen mir den Blick
für die Wirklichkeit
und lassen mich einsam zurück


Einsame Tränen von Anni
Ich weine ganz leise
In mein Kissen hinein
Warum kann ich nicht einfach
Ganz laut schrein?
Vielleicht, weil sie dann wissen würden
Dass ich leide, dass ich mir heimlich
Das Fleisch zerschneide?
Und das wäre wahrlich nicht gut
Sie würden nur über mich lachen
Ihr einziger Kommentar wäre:
"Ideotin, wasn das für dumme Sachen?"
Jawohl, das wär das einzige, was sie sagten
Zu helfen wären sie nicht imstande
"Ich bin für dich da..." Hah, tolle Sache!
Wo waren sie damals? Nicht da! Schande!
Deshalb ist es wohl auch besser so
Dass es kaum einer weiß
Die, dies wissen, verraten mich nicht
Freundschaft ist ein zu hoher Preis.


Tiefe Wasser von Anni
Deine Tropfen beenden meine Träume,
doch ich achte nicht darauf.
Ich laufe mit dir durch die Straßen.
Du willst unbedingt mein Gesicht sehen,
jedoch versuche ich es zu verheimlichen.
Wenn es dein Wunsch ist mein Gesicht zu nässern:
Dass brauchst Du nicht Regen,
denn ich weine schon!!!


Traumfänger von Anni
Wenn ich morgens aufwache
und die Träume der Nacht
einfangen will,
sind sie fort.
Waren sie bedeutungslos
oder zu schön
für den Alltag?


Verfolgungswahn von Anni
War da ein dunker Schatte hinter meinem Rücken
Ich fühl mich plötzlich wieder so sehr winzigklein
Ich trau mich einfach nicht mich jetzt zu bücken
Denn ich weiß meist trügt mich der äußere Schein
Ich bekomme immer so einen ungeheuren Schreck
Da ist es wieder dieses Gefühl verfolgt zu werden
Aber wenn ich mich umdreh ist der Schatten weg
Ist er jetzt hinter mir? Nein nur Menschenherden
Es ist keine Angst, es ist nur eine Frucht jawoll
Mein Magen verkrampft und meine Hände zittern
Ich frage mich ob ich jetzt lieber umkehren soll
Ich fange nun an den Boden entlang zu schlittern
Da jemand rennt auf mich zu und oh er packt mich
Mir wird heiß und kalt und dann bin ich wie starr
Vom vertrauten Geruch umhüllt umarme ich dich
Was bin ich doch für ein dummer alberner Narr


Meer von Anni
Wollte über dich schreiben,
doch da hattest du mich
in deinen Bann gezogen.
Deine Wellen hatten
meine Sorgen weggeschwämmt.
Der Sand unter den Füßen
gab mir das Gefühl
von Geborgenheit.
Ich genieße die Ruhe
und das Schweigen
aus deinem Rauschen
und dem rieseln
des Sandes
auf meinen Körper.
Das muss Freiheit sein.
Bin fasziniert vom
Anblick der Unendlichkeit...


Das wahre Leben von Anni
Das Leben so düster,
wie in einer Kurzgeschichte.
Später wird es noch dunkler.
Höchstens vage Momente,
wo das Leben nicht ganz
so höllisch weh tut.
Wo dir das Schicksal
ein schiefes Lächeln gönnt,
bevor es zum nächsten
Tiefschlag ausholt.
Nur eine Verschnaufspause
auf dem Weg nach unten.


Verborgene Gefühle von Anni
Ich sehe ein Mädchen,
sie fällt durch ihre
freundliche Ausstrahlung auf,
man sieht, dass sie normal
gerne lacht, doch jetzt,
zeichnet sich in ihrem Gesicht
Schmerz und ihre Augen sind
traurig, fragend und leer.
Langsam und leise kullert
eine Träne über ihre Wange.
Ich strecke die Hand aus,
um sie wegzuwischen,
doch das einzige,
was ich spüre,
ist die galtte, kalte
Oberfläche des Spiegels...


Monster von Anni
Geschlagen, missbraucht,
vom Leben gezeichnet,
aber nicht ausgehaucht.
Erschiest einen Freier
aus Todesangst.
Hinter Tränenschleier
erkennt sie die Wahrheit.
Die Gesellschaft hat
keine andere Verwendung
für sie. Florida braucht
sie nur als billige Nute.
Wenn sie das nicht mehr
packt: ihr Problem!
Die Gerechtigkeit
lässt grüßen...


Der Traum vom Fliegen von Anni
Frei sein wie ein Adler,
Flügel haben, weich wie Seide,
fleigen ohne Grenzen,
mein Traum, der mir Kraft gibt.

Engel können fliegen,
ohne Hilfe ganz allein,
frei und unbeschwehrt
durch die Lüfte schweben.

Alles hinter sich lassen,
einfach loslassen und fliegen,
sanft durch die Luft gleiten.

Der Traum vom Fliegen,
so alt wie Menschen gedenken,
doch jeder kann fliegen.
Der Fantasie Flügel geben,
dann kann dich niemand einfangen.


Gefühlsaufzug von Anni
Rauf und runter,
immer im Wechsel,
von einem Extrem
ins Nächste,
ohne Zwischenhalt,
wie eine Achterbahn
so sind meine Gefühle.


Niemand von Anni
Niemand weiß wer ich bin,
woher ich gekommen bin,
oder wohin ich gehe,
doch alle meinen zu wissen,
was gut für mich sei.


Sucht von Anni
Ich schaue in den Spiegel,
blicke in zwei Augen, tot und leer.
Ich versuche fest und ruhig zu stehen,
doch meine Beine tragen mich nicht mehr.
Sind das wirklich meine Augen,
die mich ansehen so voller Qual?
Ich möchte es einfach nicht glauben,
doch es bleibt mir keine Wahl.
Zitternd sitze ich auf dem Boden,
und mein Herz schlägt viel zu schnell.
Bin verwirrt und durcheinander,
ist das alles denn reel?
Fühl mich elend und verzweifelt,
warum tue ich mir das an?
Kann es selber nicht verstehen,
dass ich nicht mehr aufhören kann.
Tränen fliessen unaufhaltsam,
der Schmerz sitzt tief in mir.
Möchte raus aus diesem Körper,
wünschte ich wäre nicht mehr hier.
Zweifel steigen in mir auf,
gegen die ich mich nicht wehren kann.
Ist das wirklich noch ein Leben,
oder fängt der Tod schon an?


Egoistenwelt von Anni
Ratschläge geben könnt ihr,
aber ob sie durchfürbar sind,
dass interessiert euch nicht.
Hauptsache ihr habt etwas getan,
um euer schlechtes Gewissen
wieder zu beruhigen.


Freude von Anni
Echtes Lachen
Glückliche Augen
Frohes Gesicht
Bunte Blumen
Warmer Wind
Gefühlsvolle Musik
...all das macht Freude aus...


Glücklich sein von Anni
Ich liege im Bett wie immer,
doch ist es anders,
ein Lächeln im Gesicht
und die Leere ist weg.
Ich fühle mich wohl
und habe keine Angst.
Alles ist wundervoll,
die Welt hat wieder Farbe.
Farben, die ich fast vergaß.
Es ist so schön
wieder glücklich zu sein,
zumindest für den Augenblick.


Angst... von Anni
vor der Zukunft
der Vergangenheit
dem Schmerz
der Gefangenheit
Sie geht und kommt,
wie es ihr gefällt.
Man kann sie nicht abstellen,
aber vll ist das auch gut.
Sie warnt uns davor,
dass wir unsere Kräfte
verlieren könnten.


Frei wie der Wind von Anni
Der Freiheit Flügel geben
einfach ganz frei sein
auch wenn das Wasser
verdammt kalt ist
wer nur warmem Wasser mag
wird nie Freiheit erfahren
erst wenn du kalt
und frierend
am Ufer stehst
erkennst du deine Freunde
sie werden da sein
doch zuerst
musst du springen
überwinde deine Angst,
dunkle tiefe Wasser
sind nunmal kalt
spring...
dann bist du endlich frei!


Das Glas des Grauens von Anni
Er zeigt die Wahrheit,
deine allergrößte Angst,
wovor du dich immer fürchtest,
ob Mensch oder Sache.

Ich weiß es und habe Angst,
halte die Augen geschlossen,
will es eigentlich nicht sehen
doch die Neugier siegt.

Langsam öffne ich die Augen,
ich sehe das glänzende Silber
und dann stock mir der Atem
ich sehe ... MICH


Erinnerung von Anni
Sie ist anders,
sie weint selten,
denn sie kann es nicht,
hat es nicht gelernt.

Doch manchmal,
wenn alles wieder da ist
schneidet sie sich,
sie will "ES" raushaben.

Rot - es weint ihre Seele,
doch sie wird nie aufhören,
wenn es nicht endlich endet,
jmd. ihre Schrei hört.

Sie wird IHN niemals vergessen,
kann IHN nicht wegwaschen,
auch nicht aus ihrem Körper schneiden,
die Erinnerung tötet sie von neuem.

...immer wieder...
denn sie spürt seinen Atem,
und hört sein Stöhnen,
als wäre es Gegenwart.

Der Traum von Anni
Das Mächen liegt im Bett
sie zittert und weint,
doch plötzlich sieht sie sich,
als säße sie neben sich selbst.

Neben ihr ein Engel...
"Ich habe deine Tränen gesehen,
all die Jahre war ich da
und jetzt erhör ich deine Bitte"

Es öffnet sich die Tür
ein Mann tritt herein
das Mädchen will weg,
aber sie kann nicht.

Der Mann tut ihr weh,
drückt sie gegen die Wand,
doch er hat nur ihren Körper,
das Mädchen schaut zu.

Er verletzt ihren Körper
und lacht als sie sich wehrt.
Da stürzt die Decke ein
und beide sind tot.

"Warum hast du das getan,
du hast mich getötet"
Ruft das Mädchen und
betrachtet ihren leblosen Körper.

"Getötet hat dich jmd. anders,
ich habe nur deine Hülle begraben
du warst schon viel zu lange tot."
antwortet der Engel.


Freiheit von Anni

Die Bedeutung dieses Wortes
ist für manche Menschen
einfach zu schwer zu begreifen.
Es ist als ob es keine gäbe.

Sie scheinen es nicht zu kennen
sehnen sich nach zu viel Nähe
doch nicht immer ist diese
auch für den Anderen erträglich.

Menschenmassen ziehn vorüber
doch sie steht da und weint
niemand darf sie berühren
um ihre Welt nicht zu zerstören.

Wer ihr die Freiheit raubt
wird zu ihrem ärgsten Feind.
Niemand darf es wagen
sie in die Ecke zu drängen.

Wie eine ängstliche Schildkröte
verkriecht sie sich in ihren Panzer.
Und auch das Salatblatt ist ihr egal
denn nur die Stille darf verweilen.

Nur die Stille...
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Feuer von Anni

Die Maske hält nicht mehr
ich müsste glücklich sein
doch die Augen sind so leer
mein Herz sei für immer dein.

Es brennt wie ein Feuer
es zerfrisst mich innerlich
der Schmerz ist teuer
denn ich brauche dich.

Die Sonne scheint ins Gesicht
es brennt statt zu wärmen
fühle mich wie jmd. mit Gicht
mein Kopf fängt an zu lärmen.

Wann hört das endlich auf?
Ich bin doch ein Sonnenkind
es nimmt alles seinen Lauf
und leise rauscht der Wind.


Geldgier von Anni
Geld regiert die Welt
ein altbekannter Spruch,
doch nun versteh ich ihn
die Aktien sind tot
mein Geld verloren
die Wirtschaft droht
die Inflation ist da
aber da wird mir endlich klar
Geld ist nicht was zählt,
es ist das Leben und
was wir daraus machen.


Diese Gedichte sind (c) copywrite by Anni

 

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